An der britischen Politik wird sich wenig ändern – außer an der Haltung zur aktuellen Politik Israels

Labour's Friends of Israel gratulieren Starmers Nachfolger Andy Burnham

Wenn Andy Burnham Keir Starm nachfolgt, werden wohl keine großen Änderungen in der britischen Politik zu erwarten sein. Doch Keir Starmer war unter Druck geraten, weil Großbritannien Israel in der Zeit des Krieges nicht ausreichend unterstützt. 

Andy Burnham


Im Umfeld der Labour Party gibt es eine Lobby-Gruppe, die "Labour's Friends of Israel" genannt wird. Zu ihren Unterstützern gehören Investoren und Finanzmangnaten der City of London.

Keir Starmer war aus diesem Umfeld gelobt und kritisiert worden: 

Gelobt wurde er wegen seines Kampfes gegen Antisemitismus in Großbritannien. 

Kritisiert wurde er jedoch wegen seiner distanzierten Haltung gegenüber Israel während des Iran-Krieges und aktuell bei dem israelischen Vorgehen im Libanon und Gaza.

Andy Burnham ist deutlicher pro-israelisch als Keir Starmer

Sein baldiger Nachfolger Andy Burnham ist da expliziter: Er hat Israel in früheren Stellungnahmen deutlicher unterstützt und auch einmal erklärt, dass sein erster Auslandsbesuch im Amt nach Israel gehen werde.

Keir Starmer dagegen saß immer zwischen den Stühlen, weil er auch starke Verbindungen zu muslimischen Gruppierungen in Großbritannien pflegt, die eher pro-palästinensisch eingestellt sind. 

Dass Andy Burnham der Nachfolger von Keir Starmer sein wird, hat wie zu erwarten zu positiven Reaktionen aus dem Umfeld der "Labour's Friends of Israel" geführt.

An der britischen Politik wird sich wenig ändern

Keir Starmer hat – vergleichbar mit Friedrich Merz in Deutschland – extrem schlechte Popularitätswerte in Großbritannien. Die Labour-Party bedürchtete, mit ihm unterzugehen.

Doch mit Andy Burnham wird wohl kein erkennbarer Wandel in die britische Politik eintreten. Es wird nur anders verpackt und präsentiert.

Hinsichtlich der Finanzpolitik, Migrationspolitik, Zensurpolitik, Ukrainepolitik wird sich voraussichtlich nichts ändern, weil die politischen und wirtschaftlichen Interessensgruppen dahinter weiterhin die Fäden in der Hand halten.

Was sich wohl ändern könnte, wäre wieder eine klarere Unterstützung Israels durch Großbritannien.

Sven von Storch

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Kommentare

Ekkehardt Fritz Beyer

24.06.2026 | 10:49

... „Wenn Andy Burnham Keir Starmer nachfolgt, werden wohl keine großen Änderungen in der britischen Politik zu erwarten sein. Doch Keir Starmer war unter Druck geraten, weil Großbritannien Israel in der Zeit des Krieges nicht ausreichend unterstützt.“ ...

Weil es etwa das Königshaus ist, welches die britische Herrschaft auch über dieses Gebiet schnellstmöglich wieder zurückholen will???????https://www.google.com/search?q=das+heutige+israel+war+einst+britisch&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&oq=das+heutige+israel+war+einst+britisch&gs_lcrp=EgZjaHJvbWUyBggAEEUYOTIHCAEQIRigATIHCAIQIRigATIHCAMQI…

Die US-/ Britische Außenpolitik bleibt:

Rußland zerschlagen! Im Hintergrund ziehen die USA die Fäden, während sich die europäischen Landesfürsten einbilden, auch was zu melden zu haben!

Sie dürfen die Drecksarbeit für die USA machen, sie wird den Reibach machen u. die europ. Fürsten bekommen soviel ab, wie ihnen der amerikan. Kaiser gewährt!

Trump hat erst gestern erneut u.a. gegen Deutschland gestänkert, die USA würden die Natostaaten, besonders Deutschland, aushalten, ihnen aber nicht gegen den Iran helfen.

Trumps dementes Gehirn reicht noch für Erpressungen u. Lügen!

Wenn nach Trump ein Präsident der US-Demokraten kommt, wird auch dieser feindlich gegenüber Rußland agieren, wie es seit 100 Jahren läuft!!

Gerade versuchen die USA den Iran auf ihre Seite zu ziehen – weg von Rußland.

Das schrieb ich aber schon vor Monaten, daß Trump über russophile Länder herfällt, um die BRICS gegeneinander auszuspielen.

Das heckt Trump nicht alleine aus, dafür hat er Rubio, Hegseth, die anderen Falken, 
 

Der vorletzte Satz im Beitrag gilt leider auch 1 : 1 für Deutschland! Durch eine bloße Abwahl von Herrn Merz wird sich wenig ändern.

Und diejenigen, die "die wirtschaftlichen und politischen Fäden in der Hand halten", werden alles tun, um ihre zerstörerische Macht über Deutschland nicht an von ihnen unabhängige Parteien zu verlieren.

Dank ihrer Medienmacht müssen sie wohl auch nicht befürchten, daß eine Mehrheit der deutschen Wähler ihrem böses Spiel ein Ende macht ...

Else Schrammen

24.06.2026 | 14:29

Starmer stand doch nicht wegen seiner Israel-Politik dermaßen unter Druck, dass er sich zum Rücktritt gezwungen sah. Unter anderem war es seine Vorliebe für Muslime und die daraus entstandenen abstrusen Gesetze zu deren "Schutz" (negative Äußerungen im Netz zu Migranten führen in GB mittlerweile schnell zu Haftstrafen und Berufsverboten). Den Kessel zum Überkochen aber haben gebracht: Rotherham (das ganze Ausmaß ist immer noch nicht bekannt, bislang ist die Rede von 200.000 englischen Mädchen, die Opfer der pakistanischen Banden wurden), Henry Nowak und schlussendlich Belfast!

Labour's Friends of Israel ist wohl sowas wie AIPAC, ADL und ZOA in den uSA, komisch, daß sowas in der erstrebten globalen Welt, in der Völker unerwünscht sind und gemischt werden müssen,  in den Ländern keinen Protest hervorruft. Naja, die spenden ja auch großzügig bei den jeweiligen Wahlen.

Mit diesem Mann wird sich in GB absolut nichts ändern oder bessern. Wie auch, gleiche Partei, gleiches Ansinnen! Ganz im Gegenteil, wenn der auch noch ein fanatischer Anhänger der Israelis und wahrscheinlich vor allem auch Netanjahus ist, kann's nur noch schlimmer für die Briten werden.

Man kann die Töpfe wechseln so oft man will. Wenn darin weiterhin der Brei nach dem selben Rezept gekocht wird, schmeck's weiterhin gleich!

Diese Erfahrung machen wir Deutschen doch spätestens seit Merkel!!

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