Pressekommentare werben für »Jamaika«-Koalition

Kriegsfalken wünschen sich eine schwarz-grün-gelbe Koalition

Mehr Waffen ins Kriegsgebiet: Olaf Scholz gilt den Falken als Bremser. Die Transatlantiker und die Mainstream-Presse werben zunehmend für die Jamaika-Koalition der Waffenlieferungs-Befürworter: Schwarz-Grün-Gelb.

Über die Ostertage rückt der Ukrainekrieg wieder in den Fokus der Politik. Sowohl Kanzler Olaf Scholz (SPD) als auch sein Vize-Kanzler Robert Habeck (Grüne) werben in ihrer Osteransprache für mehr deutsches Engagement im Ukrainekrieg und mehr Waffenlieferungen ins Kriegsgebiet.

Viele Bürger reagierten auf diese Reden mit Ablehnung [siehe auch Satire HIER und HIER].

Was viele Bürger aufregt, ist dass die Ampel-Regierung Themen wie Ukraine, Klimapolitik, Energiewende und die Aufnahme weiterer Migranten weitaus mehr in den Mittelpunkt stellt als die finanziellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Sorgen der Bürger.

Doch vielen Vertretern der Mainstream-Presse geht das alles nicht weit genug. Sie wollen noch mehr Energiewende-Politik und noch mehr Kriegswaffen gegen Russland.

Pressekommentare werben inszwischen für die »Jamaika«-Koalition [siehe Beispiel der FAZ HIER].

Der Grund: Die SPD mit Scholz und mit ihren Altlasten (gute Beziehungen Schröders zu Putin) ist ihnen ein Dorn im Auge. Scholz wird von den Kriegsfalken als Bremser empfunden. In der FAZ heißt es: »Russlands mörderische Eroberungspolitik ist das zentrale Problem unserer Tage. Wenn die Sozialdemokraten das nicht erkennen, ist es Zeit, sie abzulösen.«

Die Traumkoalition jener, die denken, die ganze Welt müsse sich um den Kampf gegen Putin drehen, ist daher die »Jamaika«-Koalition aus CDU/CSU, Grüne und FDP (wegen Strack-Zimmermann). Sie wollen, dass sich die deutsche Politik noch mehr auf den Kampf gegen Russland fokussiert. Als ob das Maß in der Bevölkerung nicht längst schon voll ist.

Die Gegner dieser Kriegsfalken sind neben der SPD auch die anderen Parteien wie die AfD und das BSW.

Die Gefahr der Verwirklichung einer Jamaika-Koalition ist allerdings gering, denn die FDP wird mit hoher Wahrscheinlichkeit an der Fünfprozent-Marke scheitern und aus dem Bundestag fliegen.

Doch eine schwarz-grüne Koalition ist möglich. Das haben sowohl Friedrich Merz als auch die Grünen angedeutet. Das ist die bittere Pille: Egal ob man SPD oder die Union wählt, man verhilft die Grünen zur Macht und gibt ihnen die Chance, ihrer zerstörerische Politik innen wie außen fortzuführen.

Ob Jamaika oder Schwarz-Grün: Beides wäre Koalitionen des Krieges.

Unterdessen organisiert die AfD große Friedensdemonstrationen in Dresden.

Sven von Storch

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