Die immer wiederkehrende Situation: In einem Land gehen Menschen auf die Straße und demonstrieren gegen die Regierung.
Wie reagieren die Mainstream-Medien?
Mal sind es Freiheitskämpfer, Aktivisten, Menschenrechtler, mutige Bürger, Oppositionelle, Regime-Kritiker, Klimaschützer, Umweltschützer, engagierte Studenten, Friedensdemonstranten, Kämpfer für die Rechte von Minderheiten.
Mal sind es Separatisten, Terroristen, Extremisten, Anhänger von Verschwörungstheorien, Corona-Leugner, Putin-Versteher, Fanatiker, Rückwärtsgewandte, Staatsfeinde, Feinde der Demokratie, Wutbürger, Altlinke und Neurechte, Menschen mit Hass.
Wer ist wann was?
Die Narrative werden von oben vorgegeben. Es wird von vornherein festgelegt, wie über Demonstrationen berichtet werden soll.
Was sagt es uns, wenn bestimmte Demonstrationen von den Medien von vornherein als schlecht und andere von vornherein als gut verkauft werden?
Es sagt uns, dass die Meinung der Bürger auf der Straße nur dann etwas zählt, wenn die Stoßrichtung der Demonstration mit der Agenda der Regierenden oder mächtiger Netzwerke übereinstimmt.
Jetzt wird es wieder zu beobachten sein: Wie werden die Mainstream-Medien und wie wird vor allem der öffentlich-rechtliche Rundfunk die Demonstranten bewerten, die für Frieden demonstrieren? Werden es wieder Putin-Versteher sein? Oder vielleicht doch Friedensaktivisten? Wird man die Sorgen der Menschen vor einem Krieg ernst nehmen?
Und wie wird man auf die Menschen reagieren, die sich öffentlich zu den steigenden Strom- und Heizkostenpreisen äußern und die Fortsetzung der Kernenergie fordern? Werden sie als Klima-Leugner dargestellt werden?
Wir werden es sehen.
Wann sind es gute Demonstranten? Wann sind es schlechte Demonstranten?
Krieg der Narrative
Die Narrative werden von oben vorgegeben. Es wird von vornherein festgelegt, wie über Demonstrationen berichtet wird. Das wird sich bei der Ukraine-Krise und Energie-Krise ebenso zeigen wie bei der Corona-Krise oder Migrations-Krise. Ein Kommentar.
Quelle
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