Die G7-Staaten haben sich darauf geeinigt, auf die russische Forderung, russisches Erdgas und Erdöl in Rubel zu bezahlen, nicht einzugehen. Bezahlt werde in US-Dollar oder Euro, so wie es in den Verträgen festgelegt worden war. Der Wechsel der Währung sei ein Vertragsbruch, heißt es.
Russland reagiert prompt und bekräftigt die Forderung, das Erdöl und Erdgas aus Russland in Rubel bezahlt werden. Das erklärte erneut der Kreml-Sprecher, Dmitri Peskow. Ohne entsprechende Bezahlung werde es kein Gas geben, erklärte Peskow nach Angaben der Staatsagentur Tass in einem Interview der amerikanischen Fernsehkette PBS.
Nach Angaben der Agentur Interfax erklärte der Kremlsprecher außerdem, dass Russland seine sinkenden Erdöl-Lieferungen in europäische Länder durch Exporte nach Asien ersetzen wolle. Zwar sei Europa ein Premium-Markt, doch das könne sich ändern.
Damit drohen der EU große Ausfälle in der Versorgung mit Erdgas und Erdöl. Das ist ein Szenario, dass Energieminister Robert Habeck (Grüne) und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) vorgaben, vermeiden zu wollen. Der Druck seitens der EU/NATO/G7 war wohl zu groß.


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