Antwort auf Macrons Drohung, westliche Bodentruppen einzusetzen

Kreml ordnet Atomübung an ukrainischer Grenze an

Wladimir Putin hat eine Atomwaffenübung an der ukrainischen Grenze angeordnet. Geübt werden soll die schnelle Einsatzbereitschaft nicht-strategischer Atomwaffen. Der Grund für diese Übung seien Drohungen von Frankreichs Präsident Macron, gegebenenfalls westliche Bodentruppen in der Ukraine einzusetzen.

Das russische Verteidigungsministerium teilte mit: »Im Zuge der Übung wird eine Reihe von Aktivitäten durchgeführt, um die Vorbereitung und den Einsatz nicht strategischer Atomwaffen zu üben« [siehe Bericht »Zeit-Online«].

Die Anordnung zur Übung komme vom russischen Präsidenten Wladimir Putin, heißt es. Die Übung sei eine Reaktion auf westliche Provokationen. Besonders die Ankündigung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, in der Ukraine westliche Bodentruppen einzusetzen, werden als Provokation angesehen, auf die man reagieren werde.

An der Übung sollen die Teilstreitkräfte der Armee, Luftwaffe und Marine teilnehmen.

Der Kreml betonte den strikt defensiven Charakter der Atomwaffen-Doktrin. Atomwaffen würden nur dann eingesetzt, wenn Russland sich angegriffen sieht [siehe Bericht »n-tv«].

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.