Durch die Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung des Coronavirus sind die deutschen Krankenkassen erheblich unter Druck geraten. Ihnen droht ein Minus von 14 Milliarden Euro [siehe Bericht »Tagesspiegel«].
Jetzt treffen sie sich zur Besprechung mit dem Gesundheitsminister Jens Spahn, um über Lösungen aus der Krise zu diskutieren. Dabei sind wohl auch Staatshilfen durch Steuerzuschüsse im Gespräch. Ansonsten drohen den Krankenkassenmitgliedern deutlich höhere Beiträge. Wenn die Regierung nicht einspringe, müsse sich der durchschnittliche Zusatzbeitrag für die Krankenversicherten nahezu verdoppeln. Das würde bedeuten: von derzeit 1,1 Prozent auf 2,0 bis 2,2 Prozent.
Damit wächst die Last für die Bürger. Am Ende müssen sie so oder so bezahlen: entweder über höhere Krankenkassenbeiträge oder über höhere Steuern.


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