Wie »n-tv« berichtete, scheint die Volksrepublik China ihr Atomwaffenpotenzial zu erweitern. Dies legen Satellitenbildaufnahmen nahe, die von der »Vereinigung amerikanischer Wissenschaftler (FAS)« ausgewertet wurden. Sie zeigen, wie in China Dutzende neue Atomsilos errichtet werden. Die Silos werden in der Provinz Gansu in der Nähe der Stadt Yumen errichtet sowie bei der Stadt Hami in der Provinz Xinjiang. In beiden Fällen sind ein jeweils ein Raster aus Einzelsilos zu erkennen, die Platz für 110 bzw. 120 Raketen bieten.
Derzeit wird das Atomwaffenpotenzial Chinas von der »Vereinigung amerikanischer Wissenschaftler (FAS)« auf 350 Sprengköpfe geschätzt. Doch genau weiß man es nicht. Das Pentagon geht von mehr als 200 aus. Beide vermuten allerdings, dass China sein Potenzial in den nächsten Jahren massiv erweitern wird. Außerdem werden die Trägerraketen erneuert.
Parallel verschlechtern sich die diplomatischen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten. Das letzte Treffen zwischen dem chinesischen Außenminister Xie Feng und der stellvertretenden US-Außenministerin Wendy Sherman verlief äußerst ungünstig und hinterließ eine kalte Atmosphäre. Beide Regierungen konfrontierten sich mit Vorwürfen.


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