Trotz steigender Steuereinnahmen explodieren die Ausgaben für Personal und Soziales

Kommunen in der Schuldenfalle: Rekorddefizit von 31,9 Milliarden Euro im Jahr 2025

Die deutschen Städte, Gemeinden und Landkreise stecken tiefer in den roten Zahlen denn je. Neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen ein historisches Defizit.

Schulden de Kommunen


Rekordminus trotz Einnahmeplus

Die kommunalen Kern- und Extrahaushalte in Deutschland (ohne Stadtstaaten) verzeichneten 2025 ein Finanzierungsdefizit von 31,9 Milliarden Euro. Das ist der höchste Wert seit der deutschen Einheit 1990 und übertrifft das bereits rekordverdächtige Minus von 24,8 Milliarden Euro aus dem Vorjahr um weitere 7,1 Milliarden Euro.

Etwa 7,5 Prozent der Ausgaben konnten nicht durch reguläre Einnahmen gedeckt werden. Die Lücke wurde zunehmend durch Kassenkredite geschlossen. Gleichzeitig stiegen die bereinigten Einnahmen um 4,1 Prozent auf 391,4 Milliarden Euro, darunter die Steuereinnahmen um 3,4 Prozent auf 136,5 Milliarden Euro. Das Problem liegt auf der Ausgabenseite.

Personalkosten und Sozialausgaben als Haupttreiber

Die bereinigten Ausgaben der kommunalen Haushalte kletterten 2025 um 5,6 Prozent auf 423,3 Milliarden Euro. Besonders stark zogen die Personalausgaben an: Sie stiegen um 6,8 Prozent auf 113,4 Milliarden Euro. Tariferhöhungen im April 2025 und der weitere Ausbau des Personalbestands, etwa in Kitas, trugen maßgeblich dazu bei.

Auch die Sozialleistungen legten deutlich zu. Mit 90 Milliarden Euro (+5,9 Prozent) machten sie einen großen Teil der Mehrausgaben aus. Besonders betroffen waren die Eingliederungshilfe nach SGB IX (plus 2,5 Milliarden Euro auf 25,2 Milliarden Euro) und die Kinder- und Jugendhilfe (plus 1,6 Milliarden Euro auf 20 Milliarden Euro). Rückgänge gab es lediglich bei Asylbewerberleistungen.

Die Investitionsausgaben wuchsen zwar noch um 3,5 Prozent auf 53,9 Milliarden Euro, das Wachstumstempo hat sich aber deutlich abgeschwächt.

Integrierte Schulden steigen weiter

Bereits zum Jahresende 2024 beliefen sich die integrierten kommunalen Schulden einschließlich Beteiligungen auf 343,8 Milliarden Euro oder 4.448 Euro pro Kopf. Das entsprach einem Anstieg um 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders hoch war die Belastung in Hessen mit 6.291 Euro pro Kopf, gefolgt vom Saarland. Nordrhein-Westfalen verzeichnete den stärksten Zuwachs.

Zum Ende des dritten Quartals 2025 lagen die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände beim nicht-öffentlichen Bereich bereits bei 186,5 Milliarden Euro.

Kommunen fordern strukturelle Reformen

Der Deutsche Städtetag kritisiert die Schieflage scharf. Städte leisteten ein Viertel der staatlichen Ausgaben, verfügten aber nur über ein Siebtel der Steuereinnahmen. Hauptgeschäftsführer Christian Schuchardt fordert eine jährliche Soforthilfe des Bundes von mindestens 30 Milliarden Euro sowie eine Entlastung bei den Sozialausgaben und eine Stärkung der kommunalen Einnahmen. Die föderale Finanzordnung müsse grundlegend überarbeitet werden.

Vertreter der Kommunen verweisen auf strukturelle Unterfinanzierung durch bundesgesetzliche Aufgaben ohne ausreichende Gegenfinanzierung, steigende Sozialkosten und den Investitionsrückstau bei Infrastruktur und Klimaschutz.

Spirale dreht sich weiter

Ohne tiefgreifende Reformen droht die Verschuldungsspirale weiter anzuziehen. Viele Kommunen haben Reserven aus besseren Zeiten bereits aufgebraucht. Experten warnen vor wachsenden regionalen Disparitäten und Einschränkungen bei wichtigen Zukunftsinvestitionen.

Sven von Storch

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Kommentare

Das müssen wir eben inkaufnehmen! Schließlich wird das Geld für die Ukraine benötigt!

Und für's Klima! Und für "Schutzbedürftige"! Und für Rüstung! Und für die EU! Und für teures statt billiges Erdgas! Und für Entwicklungshilfe! 

Unsere(?) Regierung weis eben worauf es wirklich ankommt, denn sie hat gute externe Berater ...

Da müssen Sie wohl etwas falsch verstanden haben!

Die Politiker der Kommunen haben keine Schuld und machen nur das Beste aus den ihnen über unsere(?) von Deutschlandhassern dominierte Regíerung verordneten Zumutungen (insbesondere, was die Rundumversorgung von Asylanten betrifft).

Bestenfalls können sie demonstrativ aus unseren Landesverräterparteien austreten - und am besten in die AfD ein.

Zur Erinnerung: entsprechend könnten auch die Wähler reagieren ...

Ekkehardt Fritz Beyer

25.06.2026 | 10:44

„Trotz steigender Steuereinnahmen explodieren die Ausgaben für Personal und Soziales
Kommunen in der Schuldenfalle: Rekorddefizit von 31,9 Milliarden Euro im Jahr 2025“ ...

Was mit den bisher der Ukraine von der Bundesregierung geschenkten ca. 100 Milliarden mehr als einfach zu kompensieren gewesen wäre!!!  
https://rp-online.de/politik/deutschland/was-der-ukraine-krieg-die-deutschen-bisher-gekostet-hat_aid-144166107 

Ja mei: „So entschlossen bin ich, für unsere Freiheit und den Erhalt Deutschlands zu kämpfen, dass ich alles dafür tun würde, selbst um mein Leben wär´s mir nicht zu schade, das dafür herzugeben, für die Freiheit unserer Kinder und vor allem für ein freies, souveränes Deutschland, ohne Islam und ohne Unterdrückung und vor allem ohne Bandenlobbyisten ohne ihre Rothschilds und Soros-Clan-Familien, die in der Welt der Führungsebene sitzen und Europa in ein Chaos der Verwüstung und der Bürgerkriege stürzen.“ „Merkel“ musste „weg!“!!!
https://www.deutschlandfunkkultur.de/vorsicht-verschwoerung-das-deutsche-volk-als-opfer-100.html 

Auch dieses Ole schafften wir bereits mit Bravour ... und nun sollte zu Gunsten der AfD auch m. E. unverzüglich dieses https://schurken.fandom.com/de/wiki/B%C3%B6ser_Friederich dran sein!!!!!!!   
 

Wenn es doch "nur" 3 Mrd. wären! 

Da wäre "man" bei der Ukraine bestimmt "empört" und unsere(?) Regierenden würden von ihren Strippenziehern abgemahnt und müßten mit weiteren Milliarden zum Rapport in Kiew antreten.

Die Kommunen sind bis über die Ohren verschuldet, aber diese BRD-Rgierung schickt weiterhin Milliarden in die Ukraine und hält ebenso andere Länder ungebremst mit dem Steuergeld unseres Volkes aus. Wer darin keine Absicht erkennt, unser Land gezielt bankrott gehen zu lassen, der ist VORSÄTZLICH BLIND!

Wolfgang Lammert

26.06.2026 | 10:04

DIE ALTPARTEIEN WERDEN DER AFD EINEN TRÜMMERHAUFEN UNTERLASSEN. DIE KRIEGSGEILHEIT DER WESSIS UND IHR GLAUBE AN DEN HEILIGEN ASYLANTEN HAT ZUM CHAOS BEIGETRAGEN !!!

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