Einige Menschen scheinen mit der neu entstehenden Wagenknecht-Partei zu sympathisieren, weil sie Sahra Wagenknecht mögen. Sie sagt, was viele Menschen denken. Doch sie ist und bleibt eine Sozialistin. Und mit ihr sind viele weitere Personen an Bord, die deutlich näher an der alten Linkspartei sind als Sahra selbst.
Und so ist es kein Wunder, wenn die zweite bedeutende Frau der neuzugründenden Partei, Frau Mohammed Ali, erklärt, dass die neue Partei offen für eine Zusammenarbeit und ein Bündnis mit der alten Linkspartei sei. Überhaupt könne man sich jedwede Regierungsbeteiligung vorstellen.
Nur ein Bündnis mit der AfD käme nicht in Betracht. Das wäre ja eine »Querfront«, die man verhindern wolle.
Damit zeigt sich: Die neue Partei von Sahra Wagenknecht wird nur ein neuer Ableger des linken Parteienspektrums, der mit einigen populären Formulierungen im konservativen Spektrum fischt.
Ob eine Linkspartei mit Sahra Wagenknecht oder eine Linkspartei, die mit der Partei von Sahra Wagenknecht koaliert und zusammenarbeitet: Ein bedeutsamer Unterschied lässt sich nicht erkennen.
Wer wirklichen Schutz der EU-Außengrenzen, ein Stopp der unkontrollierten Massenmigration und die Sanierung der deutschen Wirtschaft und Infrastruktur will, wird auch weiterhin an den Forderungen der AfD nicht vorbeikommen.


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