NATO-Gipfel: Länder sollen 5 Prozent des BIP fürs Militär aufbringen

Klingbeil (SPD) spricht von Verdreifachung des Etats der Bundeswehr

Mehr Geld für Rüstung und militärische Infrastruktur: Die Mitgliedsländer sollen dafür 5 Prozent ihres Bruttoinland-Produktes bereitstellen. Für Deutschland spricht Klingbeil von einer Verdreifachung der Militärausgaben bis 2029.

Mindestens 3,5 Prozent des BIP sollen auf klassische Militärausgaben entfallen [siehe Bericht »Handelsblatt«], heißt es seitens der NATO-Vertreter.

Dazu zählen auch Ausgaben für Terrorismusbekämpfung und militärisch nutzbare Infrastruktur wie Bahnstrecken, panzertaugliche Brücken und Häfen.

Das Ziel soll bis 2035 erreicht werden, wie die dpa aus der Abschlusserklärung des Nato-Gipfels berichtet. Das schriftliche Entscheidungsverfahren ist abgeschlossen.

Für Deutschland bedeutet dies eine Verdreifachung des Wehr-Etats, erklärte Finanzminister Lars Klingbeil(SPD) [siehe Bericht »Spiegel«].

3,5 Prozent für die Kern-Militär-Ausgaben sollen schon in vier Jahren erreicht werden. Dazu müssten auch weiterhin hohe Schulden gemacht werden, meint Klingbeil.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.