Man bräuchte zusätzliche Gaskraftwerke mit einer Leistung von 23 AKW

Klima-Pläne der Ampel völlig unrealistisch

Die Ampel hat erkannt, dass man kurzfristig mit Solar- und Windenergie die Versorgungslücke nicht schließen kann, die Kern- und Kohlekraftwerke hinterlassen. Daher sollen mehr Gaskraftwerke gebaut werden. Doch die Dimensionen sind unterschätzt worden.

Die grünen Klima-Pläne der Ampelkoalition führen ins Nirgendwo. Weil man sowohl aus der Kohleenergie als auch aus der Kernenergie aussteigen will sowie die nahezu komplette Elektrifizierung des Verkehrs anstrebt, entsteht eine gigantische Versorgungslücke, die nicht so schnell durch Solar- oder Windenergie geschlossen werden kann. Immer häufiger ist vom drohenden Blackout die Rede.

Weil die Ampel dies begriffen hat, will man vorübergehend auf mehr Gaskraftwerke setzen. Schon jetzt deckt Erdgas einen Anteil von 32 Prozent des gesamten Energieverbrauchs der deutschen Industrie. Das Problem: Erdgas ist nicht CO2-neutral. Man verschiebt das Problem. Ein weiteres Problem ist, dass die Gaspreise gerade in die Höhe schießen und jede internationale politische Verwerfung – zum Beispiel mit Russland – zu Engpässen führen kann.

Es gibt aber noch ein viel gewichtigeres Problem. Wie »n-tv« berichtete, bräuchte man bis 2030 neue zusätzliche Gaskraftwerke mit einer Leistung von 23 Gigawatt. Das entspricht etwa der Leistung von 23 Atomkraftwerken. Dies ist schier ein Ding der Unmöglichkeit. Aber die Ampel-Koalition will das Unmögliche möglich machen. Man darf gespannt sein.

Sven von Storch

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