Weil neue Variationen des Coronavirus wie die sogenannte Delta-Variante herumgehen, hat SPD-Gesundheitspolitiker und Corona-Warner Karl Lauterbach gefordert, eine pauschale Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche auszugeben.
Widerspruch kommt nun von führenden Kinder- und Jungendmedizinern [siehe Bericht »n-tv«]. Die Kinderärzte sprechen sich gegen eine pauschale Impfempfehlung aus. Vielmehr sollten nur solchen Kindern und Jugendlichen eine Impfempfehlung gegeben werden, die aufgrund von Vorerkrankungen oder individuellen Konditionen besonders gefährdet sind.
So erklärte der der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Jörg Dötsch, der »Rheinischen Post«:
»Wir Kinder- und Jugendärzte folgen der Einschätzung der Ständigen Impfkommission. Diese hat prinzipiell die Corona-Impfung für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren nur bei bestimmten Vorerkrankungen empfohlen.«
Daran würde auch die Situation bezüglich der Delta-Variante nichts ändern, heißt es weiterhin.


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