Wegen starker Sekundärzuwanderung

Keine Trendwenden bei der Asylzuwanderung

Im Sommer hoffte man noch, dass bald eine Trendwende erreicht werde und die Zahl der Asylbewerber endlich zurückgeht. Doch die Oktoberzahlen sind ernüchternd. Allein in diesem Monat wurden mehr als 14.000 Asylanträge gestellt.

Wie die »Welt« und »Junge Freiheit« berichteten, ist die Zahl der monatlichen Asylanträge nach wie vor hoch. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums gab es im Oktober 14.824 Asylanträge (August: 15.122, September: 12.976). Seit zwei Jahren schwankt diese Zahl von Monat zu Monat zwischen 11.000 und 17.000. Also hat sich also nichts wirklich geändert.

Ein Hauptzgrund seit aktuell die Sekundärmigration, heißt es aus dem Bundesinnenministerium. Das bezieht sich auf Asylbewerber, die bereits anderswo in Europa sich aufgehalten haben und dann nach Deutschland weitergezogen sind.

Auf das Jahr hochgerechnet werden es wieder mehr als 200.000 sein, mindestens. Denn bereits von Januar bis Oktober sind es schon 158.512. Im Jahr 2017 waren es am Ende insgesamt 222.683. Hinzu kommt die reguläre Migration außerhalb des Asylsystems.

 

 

 

Sven von Storch

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