Sicherheitsbedenken wegen angekündigter Linken-Proteste

Keine Redefreiheit für Thilo Sarrazin

So kann man auch die Redefreiheit in Deutschland zunichte machen: Man kündigt Demos an, daraufhin werden wegen Sicherheitsbedenken Reden abgesagt. Jüngster Fall: Thilo Sarrazin.

Wir erleben das zurzeit immer wieder: Redefreiheit in Deutschland ist Vergangenheit. Heute dürfen nur diejenigen öffentlich auftreten, die dem Mainstream das Wort reden. Bernd Lucke wurde an der Universität an der Durchführung seiner Vorlesungen gehindert, Beatrix von Storch konnte an keiner Uni-Veranstaltung teilnehmen, weil die Uni diese wegen linker Protestler abgesagt hatte. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

Nun traf es mal wieder den SPD-Politiker Thilo Sarrazin, einem Mann, der gerne mal Klartext redet. Der Bremer Wirtschaftsklub »Havanna Lounge« musste Thilo Sarrazins Lesung zu dessen neuen Buch absagen [siehe Bericht »n-tv«]. Als Grund wurden Sicherheitsbedenken angegeben. Denn linke und linksradikale Gruppen hatte schon ihre Proteste angekündigt.

So funktioniert die Masche linker Gruppen: Sie wollen Andersdenkenden »keine Plattform« geben. Damit werden die Demokratie, die Redefreiheit und die Meinungsfreiheit weiter untergraben. In der DDR und UdSSR durfte auch nicht jeder öffentlich auftreten und reden. Genau dies scheint wieder das neue Ziel linker Ideologen zu sein.

Sven von Storch

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