Droht uns eine Koalition aus CDU/CSU und Grünen auf Bundesebene?

Katrin Göring-Eckardt offen für schwarz-grüne Koalition

Katrin Göring-Eckardt gegenüber der NOZ: »Wir regieren in vielen Ländern mit demokratischen Parteien in verschiedenen Konstellationen. Dass wir erschöpft davon sind, im Bund mit SPD und FDP zu regieren, spürt man sicherlich.«

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern. Hendrik Wüst (CDU) schwärmt von seiner Koalition mit den Grünen in Baden-Württemberg. Daniel Günther (CDU) regiert mit den Grünen in Schleswig-Holstein. Beide werben für ein solches Bündnis auf Bundesebene. Auch Friedrich Merz (CDU) hat sich dazu bekannt, dass er offen für eine Koalition mit den Grünen sei.

Umgekehrt werben insbesondere die Baden-Württemberger Grünen für eine schwarz-grüne Koalition auf Bundesebene.

Aber auch die grünen Bundesminister Robert Habeck und Annalena Baerbock haben sich dafür ausgesprochen, sich die Option einer schwarz-grünen Koalition offenzuhalten. Denn eines ist klar: Laut Umfragen würde die Ampel bei der nächsten Bundestagswahl scheitern. Eine schwarz-grüne Koalition wäre für Wirtschaftsminister und Vizekanzler Robert Habeck und Außenministerin Annalena Baerbock eine Möglichkeit, ihre Ämter zu behalten. Im Gegenzug könnte Merz den Kanzler stellen.

Alles nur theoretische Gedankenspiele?

Nun meldet sich auch Katrin Göring-Eckardt. Sie erklärte gegenüber der »Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ)«, dass schwarz-grüne Bündnisse wie in Nordrhein-Wastfalen oder Schleswig Holstein daraufhindeuten, dass es auch auf Bundesebene klappen könnte [siehe auch Bericht »GMX News«].

Sie sagte:

»Wir regieren in vielen Ländern mit demokratischen Parteien in verschiedenen Konstellationen. Dass wir erschöpft davon sind, im Bund mit SPD und FDP zu regieren, spürt man sicherlich.«

Und weiter:

»Und dann ist es doch völlig in Ordnung, darauf zu verweisen, dass Schwarz-Grün in den Ländern gut regieren kann.« [...] »Das kann auch im Bund klappen. Die CDU steht vor der Frage, welchen Kurs sie fährt: Setzen sich Friedrich Merz und Hendrik Wüst durch oder Markus Söder? Das wird sich 2025 zeigen.«

Sven von Storch

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