Die katholischen Bischöfe der EU fordern von den Regierungen der EU-Staaten, den Globalen UNO-Migrationspakt zu unterstützen und umzusetzen. Der Migrationspakt solle »zu einer Errungenschaft für das gemeinsame Wohl der Mitmenschlichkeit« gemacht werden [siehe Bericht »Spiegel-Online«].
Obwohl gerade einige katholische Staaten, wie Polen, Österreich und Italien, sich gegen den UNO-Migrationspakt stellen, fordern die Bischöfe ein offene Migrationsgesellschaft. So verwies der Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen in der EU, der Luxemburger Erzbischof Jean-Claude Hollerich, auf Worte des Papstes. Demnach habe Franziskus dazu ermahnt, »Migranten und Flüchtlinge in unseren Gesellschaften willkommen zu heißen, zu schützen, zu fördern und zu integrieren«.
Die Bischöfe sehen in den Regeln des Globalen UNO-Migrationspaktes die Chance, »die Migration zum Nutzen aller beteiligten Menschen und Gesellschaften zu gestalten und zu regulieren«.
Zuvor hatte sich bereits das »Zentralkomittee der deutschen Katholiken« für den Globalen Pakt ausgesprochen [siehe Bericht »Freie Welt«].


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