Es ist wie eine unendliche Geschichte: Im Herbst und Winter drohe Deutschland wieder eine neue Corona-Welle, heißt es jetzt aus der Politik.
Angstminister Karl Lauterbach will daher Vorbereitungen treffen, um im Herbst oder Winter erneut strenge Maßnahmen umsetzen zu können, wie Welt und Handelsblatt berichten.
Dazu gab es am Donnerstag eine Unterredung der Ministerpräsidenten mit dem Bundes-Gesundheitsminister.
Im einzelnen ist eine Verlängerung Bundesinfektionsschutzgesetzes geplant, das im September ausläuft. In dem Gesetz sollen die rechtlichen Grundlagen für möglichen Schutzmaßnahmen geschaffen werden. Sie werden wahrscheinlich mit den bekannten Maßnahmen übereinstimmen. Allerdings wären auch Erweiterungen denkbar, falls Lauterbach noch etwas einfällt, mit dem er die Bürger drangsalieren kann.
Da eine wissenschaftliche Evaluierung der in den vergangenen beiden Jahren erprobten Maßnahmen von Karl Lauterbach systematisch verzögert wurde, dürften neue Erkenntnisse nicht in den Prozesse der Lösungsfindung einfließen.
Karl Lauterbach forciert derweil die Impfkampagne.
Zum einen sollen die Bürger ein umfassendes Angebot zur Auffrischung ihres Impfschutzes erhalten. Auf welcher Grundlage der Bundesgesundheitsminister weiterhin von Auffrischung spricht, ist unklar, denn der Schutz vor einer Infektion war schon bisher kaum gegeben.
Nach eigenen Angaben will Lauterbach dafür Impfstoff im Übermaß beschaffen, um auf jedes mögliche Szenario reagieren zu können. In jedem Fall soll für jede Virusvariante der jeweils beste Impfstoff zur Verfügung stehen.
Auf Twitter verbreitet Lauterbach zum einen Fake-News zur Impfung, indem er behauptet, der Schutz der vierten Impfung hielte »relativ lange an«. Zugleich verweist der Minister auf Material zu den Affenpocken. Man weiß ja nie.


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