Bund und Länder tendieren immer mehr zum Ausschluss von Ungeimpften

Kanzleramtsminister schließt 2G-Regel nicht mehr aus

Die Ungeimpften müssen im Lockdown verharren, während Geimpfte und Genesene Schritt für Schritt ihr normales Leben zurück erhalten. In vielen Bundesländern gibt es schon erste Regelungen dazu. Auch Helge Braun schließt 2G-Regel nicht mehr aus.

Schritt für Schritt setzen immer mehr Bundesländer die 2G-Regel um, nach welcher nur Geimpfte und Genesene wieder ins normale Leben zurückkehren dürfen, während Ungeimpfte im Lockdown verharren müssen.

In Niedersachsen soll beispielsweise die 2G-Regel erweitert angewendet werden, beispielsweise in der Gastronomie, der Kultur, bei Veranstaltungen oder dem Sport. Das hatte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil angekündigt. Die Maskenpflicht und das Abstandhalten sollen für Geimpfte und Genesene dann entfallen.

In Berlin hat sich der Senat zunächst auf eine 2G-Options-Regel geeinigt. Das bedeutet, dass Veranstalter und Gastronomen sich selbst entscheiden können, ob sie in ihrer Lokalität nach der 2G- oder 3G-Regel verfahren. Im Falle der 2G-Regel entfallen dann auch hier die Abstandsregeln.

Kanzleramtsminister Helge Braun hat unterdessen bestätigt, dass auch bundesweit die 2G-Regel als Option auf dem Tisch liege, wenn die Corona-Situation nach Meinung der Merkel-Regierung das erforderlich mache.

Also kann man zusammenfassen: In fast allen Bereichen Deutschlands droht über kurz oder lang die 2G-Regel zu kommen. Nicht-Geimpfte werden systemisch benachteiligt und ausgegrenzt.

Sven von Storch

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