Die Anti-Bargeld-Lobby geht international, ja global vor. In Inden, in China, in Schweden, in den USA: Überall werden massiv digitale Bezahlformen unterstützt und der Bargeldverkehr eingeschränkt.
Auch in Italien geht man gegen den Bargeldverkehr vor. Dabei sind die Italiener eigentlichen Bargeldfreunde wie mehrheitlich die Deutschen. Doch die Politik- und Wirtschaftseliten wollen ihren Bürgern die Treue zum Bargeld austreiben.
Die neue Regierung von Conte hat hierzu neue Maßnahmen angekündigt. Sie will per Gesetz Bargeld-Einkäufe erschweren und Kartenzahlungen fördern [siehe Bericht »Tagesschau«].
Der Verzicht auf Bargeld soll belohnt werden: Demnach soll ab dem Jahr 2021 ein sogenannter »Superbonus« an all jene Verbraucher ausgeschüttet werden, die mit elektronischen Zahlungsmitteln eingekauft haben.
Zugleich soll es Sanktionen gegen Läden und Geschäfte des Einzelhandels geben, die keine Kredit- oder Geldkarten annehmen. So wird die Bezahlkultur mit staatlicher Förderung massiv verändert.
Die Verhältnisse in Schweden zeigen, was passiert, wenn man diesen Prozess fortführt. Dort wird fast alles digital oder per Kreditkarte abgewickelt. Anonymität und Privatsphäre beim Einkauf gibt es nicht mehr. Unternehmen und Fiskus bekommen alles mit.


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