Brexit, Trump-Wahl, Flüchtlingskrise, Wirtschaftskrise in Italien und Griechenland: Der EU steht das Wasser bis zum Hals. Das wirft Fragen auf. Wie wird es weitergehen?
In einem Interview gegenüber dem ZDF gab EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zu, dass die EU die Bewältigung der Flüchtlingskrise nicht im Griff habe (siehe: ZDF-heute, WELT-Online, ZEIT-Online, Link zur Sendung: ZDF). Es gebe noch viele Probleme. Er sehe es als Problem, dass Deutschland und Schweden die Hauptlast tragen. Die anderen EU-Staaten müssten mehr Solidarität zeigen.
Hinzu kommen die Krisen in Griechenland und Italien. Weil es an allen "Ecken und Enden" brennt, spricht Juncker von einer "Polykrise". Doch von einer Gefahr für den Bestand der EU gehe er nicht aus. Er habe jedoch Verständnis, dass einige Bürger beunruhigt seien. Die EU habe sich von den Menschen entfernt, weil es so viele große Aufgaben gebe, um die sie sich kümmern müsse. Das habe wohl dazu beigetragen, dass man die kleinen Probleme vor Ort teilweise übersehen habe, erklärte er sinngemäß.


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