Linksgrüne Kulturrevolution gegen den Industriestandort Deutschland

Jugend wird gegen die deutsche Industrie mobilisiert

Die Massendemonstrationen in Berlin, Hamburg und Berlin haben gezeigt: Die Jugend wird gegen die deutsche Industrie mobilisiert. Die Grünen und Fridays-for-Future-Bewegung beschleunigen Deutschlands wirtschaftlichen Abstieg. Greta wird wie ein Götzenbild einer gigantischen Weltuntergangssekte angebetet.

Die Massendemonstrationen am letzten Freitag haben gezeigt, welches Ausmaß die Mobilisierung der Jugend gegen die deutsche Industrie erreicht hat. Nach Presseberichten sollen in Berlin rund 100.000, in Hamburg etwa 70.000 und in München rund 40.000 zumeist junge Aktivisten auf die Straße gegangen sein [sie Bericht »Tagesschau«]. Nach Angaben der Veranstalter sollen es sogar noch viel mehr gewesen sein.

Weltweit sollen mehrere Millionen demonstriert haben: Von Australien über Indien und Europa bis Amerika. »Fridays-for-Future« ist zu einem Massenphänomen geworden. Doch nirgendwo schienen die Demonstrationen so groß gewesen zu sein wie in Deutschland. Sogar Berliner Lehrer sind mit ihren Schülern zur Demo gegangen.

Es ist wie eine neue linke Kulturrevolution, in welcher die Jugend gegen die Elterngeneration aufgehetzt wird. Das neue Hassobjekt ist die deutsche Industrie, besonders die Autoindustrie — ausgerechnet Deutschlands wirtschaftliches Rückgrat.

Völlig unberührt von den Tatsachen, dass Deutschland in die wirtschaftliche Rezession rutscht, dass die Automobilindustrie und die Zulieferer-Unternehmen in der Krise sind, dass immer mehr Unternehmen Arbeitsplätze abbauen, dass die Konjunktur und die Exporte absinken, wird so getan, als hätte Deutschland riesige Reserven, um die ganze Welt zu retten.

Die Merkel-Regierung scheint aktuell unisono mit den Grünen mehr Gehör für die Fridays-for-Future-Bewegung zu haben als für die Sorgen der deutschen Wirtschaft und Industrie. Das kann sich noch bitter rächen. Denn schon jetzt sorgen sich viele Automobilzulieferer vor der Pleite. Viele Arbeitsplätze sind bedroht — und mit ihnen der Wohlstand ganzer Regionen.

Doch die neue »Kulturrevolution« ist nicht nur gegen das wirtschaftliche Rückgrat des Landes gerichtet, sondern auch gegen die Werte der Elterngeneration. Längst ist die Klimaschutzbewegung mit der Bewegung zur »Offenen Gesellschaft« ein Bündnis eingegangen. Offene Grenzen, mehr EU, mehr Klimaschutzgesetze, mehr Einwanderung, mehr Gendergleichheit: All dies ist längst zu einem regenbogenbunten Mischmasch vermischt und spiegelt den Zeitgeist der Jugend wider. Das zeigt sich beispielsweise, als vor der Fridays-for-Future-Demonstration in Berlin die Migrations-Aktivisten Carola Rackete auftrat. Es geht also längst nicht nur um das Klima. Es geht um einen totalen Wandel der Gesellschaft. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes eine neue linke Kulturrevolution.

Sven von Storch

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