Dann will er nach Venezuela zurück, obwohl ihm dort Haftstrafe droht

Juan Guaidò will sich mit Jair Bolsonaro in Brasilien treffen

Der Oppositionsführer will sich am Donnerstag mit Jair Bolsonaro in Brasilien treffen. Dann will er so schnell wie möglich nach Venezuela zurück, obwohl Maduro juristisches Ungemach angedroht hat. Beim Maduro-Regime liegen derweil die Nerven blank.

In den lateinamerikanischen Medien wird heftig spekuliert, wie es jetzt in Venezuela weitergehen wird. Anscheinend wächst die Unsicherheit im Maduro Regime. Einige Militärs sollen ihn schon gebeten haben zurückzutreten. Der internationale Druck wächst enorm. Gerade jetzt, da sogar der UNO-Sicherheitsrat und über eine Resolution berät. Es wird spekuliert, ob Maduro den Ausnahmezustand verordnen wird und ob Juan Guaidò festgenommen wird, wenn er wieder im Land ist.

Der venezolanische Oppositionsführer Juan Guaido will sich am Donnerstag mit Jair Bolsonaro in Brasilien treffen, um die Zukunft Venezuelas zu besprechen. Guaidò möchte dann so schnell wie möglich nach Venezuela zurück, obwohl ihm dort Haftstrafe oder Repressionen seitens des Maduro-Regimes drohen.

Juan Guaidò hatte Venezuela verlassen, um am Treffen der Lima-Gruppe in Bogotà teilzunehmen. Dort war auch US-Vizepräsident Mike Pence anwesend. Die Staaten der Lima-Gruppe hatten Maduros zweite Amtszeit nicht anerkannt und Juan Guaidò als Interimspräsidenten anerkannt, damit dieser für schnelle Neuwahlen sorge.

 

 

Sven von Storch

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