Die Situation in der Ukraine und in Syrien ist nach wie vor brandgefährlich. Wenn aktuell ein Flächenbrand den Weltfrieden gefährden kann, dann sind diese beiden Länder der Hot Spot. Umso wichtiger ist es, wenn es endlich zu einer Annäherung zwischen Washington und Moskau kommt. Nur so lassen sich die Gefahren abwenden und die Konflikte beenden.
Kurz nach der Wahl hatten Wladimir Putin und Donald Trump telefoniert. Sie waren sich einig, dass es mit den Ost-West-Spannungen so nicht weiter gehen könne und dürfe - eine wichtige Erkenntnis und ein Lichtblick für den Frieden.
Doch die sich andeutende Entspannung zwischen den USA und Russland gefällt den alten Hardlinern nicht. Denn sowohl bei den Demokraten wie auch bei den Republikanern hatten die Falken das Ruder übernommen und den Druck auf Russland erhöht.
Jetzt hat der Republikaner John McCain die Rolle des Wadenbeißers übernommen. Wie die Washington Post berichtete, kritisierte dieser scharf die Annäherung zwischen Trump und Putin. Dies sei "nicht akzeptierbar" äußerte er. Dann fing er an, das Feindbild Russland wieder in allen schrecklichen Farben auszumahlen. Amerika müsse wieder an der Seite derer stehen, die gegen die Tyranei kämpfen, behauptete McCain.


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