Warum Facharbeiter oder Akademiker aus Ohio, Kalifornien oder Massachusetts einstellen, wenn es auch qualifizierte Fachkräfte aus Mexiko, Indien oder den Philippinen gibt, die die Arbeit viel billiger erledigen? Selbiges fragen sich nicht nur die Araber am Golf, die Millionen Gastarbeiter für schuften lassen, sondern auch viele US-Unternehmer, die ihre Personalkosten reduzieren wollen.
US-Akademiker sind teuer, denn sie brauchen ja mehr Gehalt, um ihre horrenden Studiengebühren in Höhe von Zehntausenden oder Hunderttausenden Dollar zurückzahlen zu können. Außerdem sind viele Amerikaner hoch verschuldet oder müssen Hypotheken abtragen. Da reichen die kleinen Gehälter nicht aus, so dass selbst qualifizierte Fachkräfte einen Zweit- oder Drittjob brauchen.
Demokrat Joe Biden, Herausforderer von Donald Trump, will Öl ins Feuer gießen und es den amerikanischen Arbeitern, Facharbeitern und vor allen den verschuldeten Jungakademikern so richtig schwer machen, mit ihrer Karriere voranzukommen. Er unterstützt ein Programm, dass die Vergabe von Arbeitsvisa und Green Cards nicht nur für »blue collar worker« (Arbeiter), sondern auch für »white collar worker« (Akademiker) aus dem Ausland erweitert und erleichtert [siehe Bericht »Breitbart«].
Für die Unternehmen in den USA ist das zunächst ein Gewinn. Denn sie können so die Arbeitskosten reduzieren und den Druck auf die Arbeitssuchenden erhöhen, niedrig bezahlte Jobs anzunehmen.
Für die US-Arbeitnehmer ist das eine Horrornachricht. Junge US-Akademiker haben zusammen bereits mehr als eine Billion US-Dollar an Studien- und Bildungsschulden angehäuft. Wie sie das mit Billiglöhnen zurückzahlen sollen, steht in den Sternen.


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