Wohnraum-Rationierung wie in der DDR

Jetzt doch_ Berlin erlaubt nur kleinere Wohnungen für Alleinstehende

Bei den landeseigenen Wohnungsgesellschaften soll nun tatsächlich Wohnraum rationiert werden. Singles sollen weniger Wohnraum beanspruchen können oder massiv draufzahlen.

Nach langem hin und her ist es nun durch: Berlin will Wohnraum rationieren. Es soll auf die Zahl der Bewohner geachtet werden. Das bedeutet: Wohnraum für Singles soll teurer werden [siehe Bericht »Focus«]. Alleinstehende sollen bei der Vergabe von größeren Wohnungen zurückstecken.

Noch wurde nicht genau definiert, wie viel Quadratmeter Wohnraum einem Singel zustehen. In einem früheren Entwurf stand, dass Singles nur noch Ein-Zimmer-Wohnungen mieten dürfen.

Die landeseigenen Wohnungsgesellschaften haben circa 300.000 Wohnungen in Berlin und damit großen Einfluss auf den Wohnungsmarkt. Dieser ist seit Jahren stark belastet. Während noch vor einem Jahrzehnt Wohnraum in Berlin großzügig vorhanden und relativ preisgünstig war, hat sich die Lage durch die massive Zuwanderung stark zugespitzt.

 

 

Sven von Storch

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