Druck und Charme, Zuckerbrot und Peitsche. Nach einer Zeit der Drohungen und Beschimpfungen versucht die EU es nun auf die softe Art, die Briten zur Umkehr zu bewegen. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und EU-Ratspräsident Donald Tusk scheinen neue Hoffnung gewonnen zu haben, weil einige britische Politiker ein zweites Referendum diskutieren. Nun haben sie jedenfalls verlautbart, dass die Tür für Großbritannien immer offen stehe. In einer Demokratie können Meinungen auch geändert werden, stellte Tusk vor dem EU-Parlament klar.
Die Brexit-Behandlungen sind immer noch in vollem Gange. Viele Detailfragen machen den Austritt Großbritanniens zu einer komplexen Angelegenheit. Bei den Verhandlungen liegen oft die Nerven blank, denn es geht auch um große Summen Geld, die Großbritannien angeblich noch der EU schulde. Auch die Art und Weise der künftigen Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich müssen noch geklärt werden.


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