Die USA wollen lieber starke europäische Verbündete statt Krisenstaaten

J.D. Vance wirft der EU Selbst-Sabotage vor

In einem Interview mit FOX News kritisierte der US-amerikanische Vizepräsident J.D. Vance die europäische Energie- und Migrationspolitik. Europa schade sich selbst.

J.D. Vance

Siehe Interview auf FOX News HIER

US-Vizepräsident JD Vance hat in einem Interview mit "Fox News" Europa scharfe Vorwürfe gemacht. Er bezichtigt die europäischen Staaten der Selbstsabotage in Wirtschafts und Migrationspolitik und fordert eine grundlegende Wende. 

Diese Aussagen fallen in eine Zeit zunehmender Spannungen zwischen den USA und Europa, insbesondere im Kontext der Münchner Sicherheitskonferenz.

Das Fox-News-Interview: Vance wirft Europa Selbst-Sabotage vor

Im Gespräch mit Moderatorin Martha MacCallum bei "Fox New"s am Dienstag betonte Vance, dass sein Problem mit Europa nicht in mangelnder Zuneigung liege, sondern in selbstzerstörerischem Verhalten. Er sagte, es sei nicht so, dass Amerika seine Verbündeten nicht respektiere. Es sei nur so, dass diese viel tun, um sich selbst zu sabotieren. Die USA wollen, dass die Europäer mit dieser Selbstsabotage aufhören. 

Vance rief dazu auf, Europa zu einem wahren Verbündeten zu machen, indem illegale Migration entschieden bekämpft, Verteidigungsausgaben erhöht und die Wirtschaft revitalisiert werden.

Vance sieht Fortschritte und Kritikpunkte

Vance räumte Fortschritte in der Verteidigungspolitik ein, hob jedoch erheblichen Verbesserungsbedarf in Migration und Wirtschaft hervor. Wir haben daher große Fortschritte gemacht, aber ehrlich gesagt wünschen wir uns, dass unsere europäischen Verbündeten viel mehr tun, erklärte er. 

Seine Worte knüpfen an die Rede des US-Außenministers Marco Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz an, wo Rubio die westliche Politik kritisierte, die von einem Klimakult getrieben die Bevölkerung verarme, während Konkurrenten Ressourcen wie Öl, Kohle und Erdgas ausbeuteten.

Rubios Warnungen in München

Rubio, der im Vorjahr noch eine positive Rede über gemeinsame historische Wurzeln gehalten hatte, warnte nun vor den Folgen vergangener Politiken. Die Regulierung von Migrationsströmen sei kein Ausdruck von Xenophobie, sondern ein grundlegender Akt nationaler Souveränität. Diese Positionen unterstreichen die Erwartungen der USA an ihre europäischen Partner, robustere Maßnahmen zu ergreifen.

Auswirkungen auf die transatlantischen Beziehungen: Frust in Washington über die EU

Vances Äußerungen spiegeln eine wachsende Frustration in den USA wider und könnten die transatlantischen Beziehungen belasten. Experten sehen darin einen Aufruf zu mehr Eigenverantwortung Europas, um als gleichberechtigter Partner wahrgenommen zu werden. 

Die Debatte um Migration und Wirtschaft könnte in den kommenden Monaten an Schärfe gewinnen, insbesondere vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen.

Mit seinen Vorwürfen der Selbstsabotage setzt Vance ein klares Signal an Europa: Eine Wende in der Wirtschaft und der Migration ist notwendig, um die Allianz zu stärken. Ob diese Mahnung Gehör findet, bleibt abzuwarten, doch sie unterstreicht die Notwendigkeit eines Dialogs zwischen den Kontinenten.

Sven von Storch

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Kommentare

Wolfgang Lammert

19.02.2026 | 08:26

Nun, die deutsche Energieversorgung ist aufgrund des Sabotageaktes der USA und Ukraine an der NORDSTREAMPIPELINE zusammengebrochen. Die US-Zölle schädigen die deutsche Wirtschaft in beträchtlichen Maße. Allerdings beschädigen die deutschen Politiker mit dem "green-deal" sowohl die deutsche Wirtschaft als auch die deutschen Konsumenten.

Man sollte bei der US-Propaganda vorsichtig sein. Die USA hat nur eigene Interessen !

Ekkehardt Fritz Beyer

19.02.2026 | 08:29

... „In einem Interview mit FOX News kritisierte der US-amerikanische Vizepräsident J.D. Vance die europäische Energie- und Migrationspolitik. Europa schade sich selbst.“ ...

Ja mei: Auch die KI zeigt an: „Die Frage, in wessen Auftrag sich Europa – insbesondere wirtschaftlich – selbst schade, ist Gegenstand intensiver politischer und ökonomischer Debatten. Die verfügbaren Quellen deuten darauf hin, dass es sich weniger um einen direkten "Auftrag" im Sinne einer Verschwörung handelt, sondern eher um eine Kombination aus selbstverschuldeten strukturellen Fehlern, geopolitischen Abhängigkeiten und politischer Trägheit“!!! ...

https://www.google.com/search?q=in+wessen+auftrag+schadent+sich+europa+selbst&sca_esv=369040512b9c6d40&source=hp&ei=N7eWaZi6E7L-7_UPk_fDmAc&iflsig=AFdpzrgAAAAAaZbFR2rizOHNtip8NzNVZe-NlsHMW_bU&ved=0ah…

Wird ein US-Bündnis mit der EU nicht auch deshalb scheinbar eher abgelehnt???  

Dieser Vorwurf der Selbstsabotage ist nicht sonderlich neu! 

Sarrazins Buch "Deutschland schafft sich ab" kam 2010 heraus!

Aber letzten Endes geschieht dieses "alles gegen Deutschland" im Auftrag externer Deutschlandhasser und mit Hilfe interner Landesverräter, die in Machtpositionen bei Politik und Medien eingeschleust wurden.

Die deutsche Mehrheit unterstützt das zwar nicht bewußt, wohl aber durch ihre dümmliche Mediengläubigkeit und ihren politischen Phlegmatismus.

"Der Dialog zwischen den Kontinenten" findet leider längst statt, aber nicht als Allianz mit den USA sondern als Duldung einer Fremdherrschaft durch die US-Schattenregierung in Gestalt der deutschfeindlichen US-Globalisten.

Aufgrund einer neuen Civey-Umfrage (sofern sie nicht manipuliert ist), muß ich meine eigene Aussage über die deutsche Mehrheit relativieren.

Da sind doch immer noch knapp über 50% "ganz" oder "eher" dafür, daß wir Taurus Marschflugkörper in die Ukraine liefern ... Dies angesichts laufender Friedensverhandlungen!

Da mischt sich wohl mediengeschürter Russenhass mit bodenloser Dummheit!

 

Es liegt wohl nicht am Verständnis sondern am gewissenlosen Opportunismus unserer(?) Regierenden! Die haben alle Angst, bei den Mafiosi der Fremdherrschaft in Ungnade zu fallen, ihre unverdienten Pfründen zu verlieren und womöglich noch zusätzlich allerhand Ärger zu kriegen.

Im übrigen scheint es wirklich sehr viele Deppen in Deutschland zu geben - jedenfalls wenn man einer Civey-Umfrage glauben darf, bei der sich immer noch knapp über 50% für Taurus-Lieferungen an die Ukraine ausgesprochen haben.

M. E. spielt die Trump-Regierung ein doppeltes Spiel in/mit Europa, insbesondere mit Deutschland. Denn erst sabotieren die USA die russisch-deutsche Gas-Pipeline - wohl bemerkt war ja auch Trump schon während seiner ersten Amtszeit gegen den Bau dieser Pipeline! Und gleichzeitig aber werfen uns die USA "Selbst-Sabotage" vor. Zwar haben sie Recht, dass die deutschen Regierungen spätestens seit Merkel im eigenen Land alles zerstören, was ein Land benötigt, um gut funktionieren und bestehen zu können. Allerdings haben die USA dabei doch stets volle und vielfältige Unterstützung geleistet. Und die von ihnen zumindest "in Auftrag gegebene" Pipeline-Sabotage ist ja nur eine Sache, die geholfen hat, Deutschland wirtschaftlich extrem zu schwächen. Denn nicht zuletzt hat Europa den USA auch die Massenmigration zu verdanken - die aber nun von ihnen in diesem doppelten Spiel verurteilt wird - weil die Amis im "Nahen Osten" seit Jahrzehnten diese Länder mit ihren Angriffskriegen zerstören bzw. zerstört haben. Und vielleicht müssen wir bald auch noch zahllose Iraner begrüßen, weil die USA/Trump/Israel das Gleiche nun mit dem Iran vorhanden?!

Daher ist es schon reichlich unverschämt, dass sich die USA erdreisten, solche große vorwurfsvolle und beschuldigende Töne zu spucken, aber das eigene vorsätzliche Zutun ignorieren und verschweigen! Auch, wenn es den Deutschen bewusst ist bzw. bewusst sein sollte, dass sie selbst die Zerstörung des eigenen Landes massiv betreiben, da diese Selbst-Sabotage wiederum von den EU-Diktatoren befohlen wird, denen die deutschen Regierenden ebenso gerne Folge leisten.

Das Grundübel ist, dass diese BRD seit 1945 KEINE selbstbestimmte, souveräne Regierung hat!!

Aus den ganzen endlosen Bemühungen Trumps, Frieden und Sicherheit zu generieren, Wirtschaften zu stärken, Illegalitäten (Drogenhandel, Menschenhandel, Grenzübertritte) zu stoppen, und und und... lese ich heraus, dass es die USA unter Trump gut meinen mit der Welt. Sie stellen Moral und Eigenverantwortung an vorderster Stelle. DAS KANN MAN NUR GUTHEISSEN!

SELBSTVERSTÄNDLICH (!) musste die USA zuerst zuhause den Karren aus dem Dreck ziehen (was auch getan wurde), um stark auftreten zu können, sprich jetzt die Führungsrolle zu übernehmen und Anderen (Europa, Venezuela, Naher Osten) mittels Vance und Rubio den Spiegel vorzuhalten und den Weg zu zeigen. Was soll daran falsch sein?!

Ich habe ÜBERHAUPT KEIN Problem damit, dass in Europa ebenso aufgeräumt werden soll, ganz im Gegenteil! Ich nehme die Äußerungen von Vance, Rubio und natürlich auch Trump nicht als Drohung wahr, sondern als gereichte Hand. Ständige Kritiker haben doch auch keine besseren Lösungswege und sollten ignoriert werden. Lasst uns doch endlich das Kinderzimmer aufräumen!!!!!!

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