Weltwirtschaftsforum: Fumio Kishida will »digitale und grüne Transformation«

Japans Premierminister für Great Reset_ Künstliche Intelligenz und CO2-neutrale Wirtschaft

Wenn es nach dem Willen von Japans Premierminister Fumio Kishida geht, soll Japan zu den Vorreitern der Klimapolitik, Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz aufsteigen.

Auch Japan unterwirft sich dem Great Reset: Pünktlich zur Konferenz des Weltwirtschaftsforums und Chinas Vorstoß unter Xi Jinping, meldet auch Japan Vorreiteransprüche in der Rolle der Großen Transformation an. Nach den Aussagen von Japans Premierminister Fumio Kishida will die Regierung Japans die »digitale und grüne Transformation« voranbringen, wie »Japan Today« berichtete. Japan wolle an der Spitze dieses »globalen Trends« stehen.

Dabei sieht auch Fumio Kishida die Corona-Krise als eine »gute Gelegenheit«, Themen wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz voranzutreiben. Nicht erwähnte er allerdings, dass damit mehr Kontrolle und Überwachung der Bürger einhergeht.

Es gab allerdings auch Unstimmigkeiten mit seinem Kontrahenten Xi Jinping. Fumio Kishida kritisierte die chinesische Form des »Staatskapitalismus«. Da Japan und China einerseits geostrategische und wirtschaftliche Kontrahenten sind, andererseits beide den Great Reset mit anführen wollen, stehen zahlreiche Widersprüche ins Haus. Xi Jinping hatte schon in seiner Rede von allerlei Widersprüchen gewarnt und meinte, dass diese dazugehören und überwunden werden könnten.

 

 

Sven von Storch

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