Israel hat sich für ein jüdisches Nationalstaatsgesetz entschieden

Israel will jüdischer Nationalstaat sein

Offene multikulturelle Gesellschaft oder Nationalstaat? Israel hat sich jetzt offiziell entschieden und ein Nationalstaatsgesetz auf den Weg gebracht. Israel soll offiziell ein jüdischer Nationalstaat sein mit Jerusalem als Hauptstadt und Hebräisch als alleiniger Staatssprache.

Offene multikulturelle Einwanderungsgesellschaft oder Nationalstaat? Israel hat sich entschieden.

Israel geht jetzt den Weg Ungarns und Polens. Man will ein klassischer Nationalsstaat sein. Die Knesset hat ein Nationalstaatsgesetz auf den Weg gebracht. Es besagt ausdrücklich, dass Israel ein jüdischer Staat sei. Hebräisch sei die alleinige Staatssprache. Israel solle Heimstätte aller Juden in ihrem historisch angestammten Heimatland sein [siehe Berichte »Tagesschau«, »Die Zeit«, »Focus-Online«].

Der Ministerpräsident Benjamin Netanjahu feiert das neue Gesetz. Er spricht von einem »Schlüsselmoment« in der Geschichte Israels und des Zionismus. Im Grunde war dies sowieso das Ziel der zionistischen Bewegung: Die Beendigung der jüdischen Diaspora mit einem jüdischen Nationalstaat. Das neue Nationalstaatsgesetz zementiert nur offiziell, was für viele israelische Juden Lebenswirklichkeit ist.

Natürlich stößt das Gesetz auch auf Kritik, besonders bei den Linken im Parlament und bei den Vertretern der arabischen Minderheit im Lande. Das neue israelisch-jüdische Nationalstaatsgesetz ist zudem ein herber Rückschlag für Multikulti-Ideologen wie George Soros, die mit ihren NGOs Israel für Migranten aus aller Welt öffnen wollen.

Sven von Storch

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