Die radikal-islamische Hamas hatte noch viel größere Aktionen und Anschläge geplant

Israel und USA_ Hamas trägt Verantwortung für die blutigen Ausschreitungen

Für die palästinensische Hamas im Gaza-Streifen sind die Ausschreitungen am Montag nur der Auftakt zum größeren Widerstand gegen Israel. Mehrere parallele Anschläge konnten durch die israelischen Sicherheitskräfte vereitelt werden.

[Sehen Sie zum Artikel bitte auch die Luftaufnahmen von Ruptly auf YouTube.]

Es war ein gewaltsamer Montag und der gewaltsamste und verlustreichste Tag seit dem Krieg im Gaza-Streifen von 2014. Es gab 58 Tote und mehr als 2400 Verletzte.

Washington und Jerusalem geben vor allem der radikal-islamischen palästinensischen Hamas die Schuld an der Eskalation. Hätten die israelischen Sicherheitskräfte nicht verschiedene Anschläge rechtzeitig verhindern können, hätte es noch viel mehr Opfer gegeben.

Nach Auskunft des israelischen Militärsprechers Ronen Manelis seien die rund 40.000 palästinensischen Demonstranten zum Teil sogar mit Schusswaffen, Brandflaschen oder Sprengsätzen gegen die israelischen Sicherheitskräfte vorgegangen. Sie hätten eindeutig vorgehabt, die Grenze des Gaza-Streifens zu durchbrechen. Dies sei ihnen jedoch nicht gelungen. Insgeamt gab es Proteste an mehr als zwölf Orten. Die Protestler sollen teiweilse sogar extra mit speziellen Bussen der Hamas zu den Orten gefahren worden sein.

Die Hamas hatte wohl noch viel Größeres vorgehabt. Die Aufstände sollen nur der Auftakt einen neuen Widerstandes gewesen sein. Hauptanlass dieses Widerstandes seien der 70. Jahrentag der Gründung Israels und die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem, die Donald Trump angeordnet hatte. In Israel wurde diese Verlegung begrüßt und gefeiert.

Die PLO hat inzwischen zu einem Generalstreik aufgerufen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan warf Israel »Genozid« vor und ordnete türkische Staatstrauer für die ums Leben gekommenen Palästinenser an. Benjamin Netanjahu sprach dagegen von Selbstverteidigung. Israel habe das Recht, sich und seine Grenzen zu schützen.

Sven von Storch

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