Häfen, Marinebasen, Militäranlagen und Infrastruktur unter Beschuss

Israel bombardiert hunderte strategische Ziele in Syrien

Israel nutzt das Machtvakuum in Syrien, um militärisch reinen Tisch zu machen und hunderte Ziele zu bombardieren. Dabei wurden Marine-Stützpunkte, Häfen, Lager der Hisbollah, Flughäfen, Munitionslager und Radaranlagen zerstört.

Freie Welt

Die israelische Führung scheint entschlossen zu sein, das Machtvakuum in Syrien auszunutzen, um das Land militärisch zu schwächen und Stützpunkte zu eliminieren. Hunderte Ziele wurden aus der Luft angegriffen. Darunter sind Hafananlagen, Marinebasen, syrische Schiffe, Militärstützpunkte, militärische Infrastruktur sowie Stützpunkte der Hisbollah, Flughäfen, Radar-Anlagen, Munitionsdepots und so weiter.

Wie »Al Jazeera« berichtet, hat das israelische Verteidigungsministerium vor, eine vergrößerte Pufferzone im Süden Syriens einzurichten, ähnlich wie es die Türkei im Norden Syriens getan hat. Dabei will man die Anhöhen rund um das Hermon-Gebirge besetzt halten. Vor dort aus kann man in die Ebene bis nach Damaskus schauen (und schießen). Israel will damit der Gefahr zuvor kommen, dass die Islamisten der neuen Regierung die Pufferzone zwischen beiden Ländern bei den Golan-Höhen besetzen.

Sven von Storch

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