Die wegen islamistischer Tendenzen umstrittene »Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG)« fordert in einer aktuellen Presseerklärung, dass Deutschland die muslimischen Rohingya aus Myanmar aufnehmen müsse. Rund 400.000 Rohingya sollen aus Myanmar nach Bangladesch geflohen sein, wo sie allerdings ebenfalls nicht willkommen seien.
Bekir Altas, Generalsekretär der IGMG, erklärte, Duetschland müsse »mehr für die Flüchtlinge in Bangladesch unternehmen und seine Türen für die Rohingya öffnen«. Er unterstütze vor allem die Aufforderung der Grünen an die Bundesregierung, sich für die Rohingya einzusetzen.
Die Zustände in Burma/Myanmar und Bangladesch sind für die Rohingya sicherlich schwierig. Doch stellt sich die Frage, warum ausgerechnet Deutschland sich für die Lage dort verantwotlich fühlen soll und nicht etwa Großbritannien, das damals in »British Indien« für die Ansiedlung der Rohingya in Burma verantwortlich war.


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