Die mit dem Iran verbündeten schiitischen Huthi-Rebellen haben US-Schiffe beschossen, woraufhin die Amerikaner mit Marschflugkörpern geantwortet haben. In diese brisante Situation schicken die Iraner nun eigene Kriegsschiffe in den Golf von Aden, berichtete die russische Nachrichtenplattform Sputnik-News unter Berufung auf eine Meldung der Nachrichtenagentur Tasnim.
Der offizielle Grund sei der Schutz der eigenen Handelsschiffe vor somalischen Piraten. Tatsächlich halten sich in der Region viele Kriegsschiffe auf, um die Seeroute vor Piratenangriffen zu schützen. Die zeitliche Überschneidung mit den Feuergefechten zwischen den Amerikanern und den mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen ist jedoch brisant.
Sowohl im Jemen als auch in Syrien werden die sonst versteckten Konflikte der im Stellvertreterkrieg involvierten Staaten immer offener ausgetragen. Immer mehr Experten befürchten, dass der Iran, die USA, Russland und Saudi-Arabien in schwierige Konfrontationen geraten, die die Situation international eskalieren lassen.


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