Aufstände der letzten Wochen im Iran: Tausende Tote und Verletzte

Iran: Mullah-Regime hat wohl mehr als 10.000 Demonstranten getötet

5.137 Todesopfer wurden vom Menschenrechtsnetzwerk HRANA bereits bestätigt, 12.904 weitere Fälle werden noch geprüft. Viele Tausende wurden zum Teil schwer verletzt. Das Mullah-Regime versucht, die Zahlen kleinzureden.

Aufstände in Teheran


In den letzten Wochen haben die Proteste und Aufstände der iranischen Bürger in zahlreichen Städten die brutale Antwort des Mullah-Regimes zu spüren bekommen. Die Demonstrationen wurden von iranischen Sicherheitskräften und der Geheimpolizei und den "Revolutionären Garden" brutal niedergeschlagen. Dabei ist es zu zahlreichen Toten gekommen.

Über 25.000 Menschen vermisst, getötet oder schwer verletzt

Laut westlichen Presseberichten meldete das Menschenrechtsnetzwerk HRANA (Sitz in den USA) nach eigenen Angaben 5.137 bestätigte Todesopfer. Zusätzlich werden 12.904 weitere Fälle überprüft, denn viele Demonstranten werden noch vermisst. Zudem gibt es Angaben von 7.402 schwer verletzten Demonstranten. Das Mullah-Regime spricht von deutlich weniger Toten: Man versucht die Zahl kleinzureden.

Internationale Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Aus aller Welt versuchen Organisationen, Institutionen und Einzelpersonen festzustellen, wie viele und welche Personen verletzt, vermisst oder getötet sind. Doch die Ermittligen aus dem Ausland sind mit großen Schwierigkeiten verbunden. Denn das iranische Regime erschwert mit Internet-Sperrungen die Kontaktaufnahme zu den Angehörigen.

Unzählige Menschen sind einfach verschwunden. Für die Angehörigen ist diese Ungewissheit eine Psychofolter. Das Ajatollah-Regime in Teheran geht mit allen Mitteln auch gegen die Angehörigen der Demonstranten vor. 

Immer wieder gibt es Berichte von regimetreuen Motorrad-Banden, die Kritiker und Oppositionelle durch die Straßen jagen und dabei "Hoch lebe die Hisbollah" rufen. Die Hisbollah im Südlibanon sind mit dem Regime in Teheran verbündet. Arabische Schiiten aus dem Libanon, Irak und Syrien haben zum Teil Unterschlupf im Iran gefunden und gelten als Helfershelfer des Mullah-Regimes gegen die iranische Bevölkerung.

Sven von Storch

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Comments

Noch schlimmer ist, dass wieder hunderttausende illegale Asylsuchende den Weg nach Deutschland wählen werden. Oder zuerst auch in anderen europäischen Ländern und dann von der deutschen Regierung nach Deutschland hereingebeten werden. 

Was wäre, hätten die damaligen SED-Schergen um Milke sich 89 durchgesetzt und den Schießbefehl ausgeführt. Wir waren fünf Minuten davor. Die NVA sollte mit eingebunden werden, Demonstranten mit Gewalt zu begegnen. Doch die Vernunft und  das lange brodelnde Gewissen setzte sich in letzter Minute durch und verhinderte Schlimmes...  Soweit die Beschreibung der Fähigkeiten der herrschenden Klassen, sich gegen das Volk zu wenden...

Dieses Ajatollah-Regime ist im Wesen nur existent, weil sie ein internes System der Drangsale und Unterdrückung gegen jede Kritik am Islam perfide beherrschen. Dazu sollte man unbedingt wissen, dass es dem Westen schon lange ein Dorn im Auge war, keinen Zugriff auf das dortige System zu bekommen, denn es geht auch um Substanzielles. Es verzahnt  sich also vieles. Auf der einen Seite das kulturelle Dogma eines rückständigen islamischen Systems gegen moderne Freiheiten der Bürger, auf der anderen Seite ein westliches System, welches über Untergrund und NGO's die Spannungen im Land gegen ihre Regierung anheizen um somit einen Umsturz zu ermöglichen. 

Der Maidan 2013/14 war ja eindrucksvolles Beispiel, wie durch lange vorbereitete Aktionen die Selenskyj-Regierung an die Macht kam, Russland es schon vorher durchschaute und rechtzeitig ein Referendum auf der Krim durchführte, um es dem Westen zu entzieh...

Fazit, die hohen vermutlich hohen Opferzahlen sind auch eine Folge der Eingriffe durch den CIA,NSA und anderen westlichen Geheimdiensten, die im Auftrag der USA einen Umsturz vorbereiten sollten. Man beachte aber, für die westlichen Geo-Strategen spielen Opfer keine Rolle, sie gehen gern über Leichenberge. Auch dazu muss man die EU-Regierung mit einbeziehen, denn es hätte schon längst Frieden in der Ukraine seit 2003 herrschen können, hätte der Westen das Minsker Abkommen (insbesondere dieser Boris Johnson) nicht sabotiert. 

Auffallend ist also eine globale Strategie des Westens, methodisch über organisierte Massenrevolten ein Land ins Chaos zu stürzen, Regierungen zu beseitigen. Sei es durch Verrat (Venezuela) oder es durch Oppositionelle zu versuchen (wie in Russland, Kara-Mursa, Navalny ). Der Westen spielt de-facto die Melodie des Todes nach Drehbuch. Ob eine Volksrevolution friedlich oder gewaltvoll abläuft, hängt im Wesentlichen am geistigen Zustand der Regierenden ab. Und dieses iranische islamische System ist primitiv und baden gern in Blut. Syrien, Irak, Palästina... überall (fast) das Gleiche... 

Bei uns werden Volksaufstände schon perfide vorher unterdrückt, indem man ausgeklügelte Geheimdienst- u. Aufklärungsarbeit betreibt, potenzielle Oppositionelle als "Volkschädlinge" (Rechte)in den Medien bezeichnet, sie sozial erniedrigt (De-Banking) oder kriminelles Wirken unterstellt (durch Geheimdienste o. Polizei fingiert lancierte Drogen, Waffen, Propaganda)  

"Iran: Mullah-Regime hat wohl mehr als 10.000 Demonstranten getötet"

Ob das stimmt oder nicht, dieses Mullah-Regime, wird sich für seinen Machterhalt mit jeglicher Brutalität rücksichtslos und mit absoluter Härte gegen jeden, egal ob im Inneren oder gegen außen, durchsetzen. Die Mullahs werden bis zum letzten Blutstropfen für ihre Macht mit allen Mitteln kämpfen. Und das dürfte wahrscheinlich auch Trump und seinen US-Regierenden mit ihren Verbündeten, insbesondere auch den Israelis bewusst sein. Denn sonst hätten die USA dort auch schon längst zugeschlagen so, wie die das im nahen Osten mit allen anderen Staaten bereits gemacht haben.

Hat die NGO "Menschenrechtsnetzwerk HRANA (Sitz in den USA)" auch eine Erklärung dafür, wer die vielen Feuer gelegt hat, die in allen Nachrichtensendungen als offenbar völlig selbstverständliche und keiner Kommentierung wert seiende "Nebenerscheinungen" der "friedlichen" Proteste?

Soweit ich es sehen kann, steht noch lange nicht fest, wer auf wen geschossen hat und welche Gruppen beteiligt waren.

Zunächst mal: Ich bin in keinster Weise ein Fan der Mullahs oder des Schahs oder des Islam.
Und auch nicht Israels oder der USA.

Ich bin ein Fan der Wahrheit und verachte Propaganda in jeglicher Richtung.

Was man bislang sagen kann:
Es war eine Farbrevolution. 
Einige Händler beschwerten sich über Inflation und protestierten.
Das kommt immer mal vor.
Der Sohn vom Schah meldet sich aus den USA (Trump war offensichtlich damit einverstanden).
Und heizt die Stimmung an und dass er bereit sei, wieder zu übernehmen.

Aber was die Iraner noch weniger wollen als Mullahs, ist ein neuer Operettenkaiser, der alsbald sein eigenes Militär aufbaut und Gräueltaten begeht, wie sein Vater es tat, und das wenige Geld, das USA/GB für das Öl zahlen, für seinen Prunk verbraucht.
Dennoch war die Lage günstig, denn er mag nicht beliebt sein, aber es gibt genug Speichellecker, deren Väter unter seinem Vater ein gutes Leben hatten. Das vergrößert die Chance auf einen erfolgreichen Regimesturz. Was danach kommt ist den Angelsachsen bekanntermassen nicht ganz so wichtig, hauptsache ein Land wird destabilisiert.

Es wurden einige zehntausend Starlink-Terminals in den Iran verbracht (vermutlich schon im Laufe 2025) und kaum dass die Aufstände begannen, meldete sich Elon und gab bekannt, dass großzügigerweise Starlink-Zugang im Iran freigeschaltet würde.
Wohlgemerkt: Offiziell gibt es kein Starlink im Iran, der Import ist verboten.
Der Schah meldet sich wieder, heizt weiter ein.
Durch die nun im Hintergrund wirkenden USA & Mossad und mit Sicherheit dem Kauf von „lauten Stimmen“ unter der Bevölkerung (es ist eine Farbrevolution) nimmt die Zahl der Protestanten schnell zu, die Lage bleibt friedlich.

USA/Trump sagen den Demonstranten Schutz zu.

Die Zahl der Protestierenden nimmt binnen Tagen um mehrere Millionen zu, der Volksaufstand ist da. Das Regime bleibt friedlich und geduldig.
Dann schaltet Iran das Internet ab.
Die Kommunikation wird aufrechterhalten durch Starlink. Bis kurz danach 80–90 Prozent des Starlinktraffics gejammt werden. Das hat es so noch nicht gegeben, und es steht fest, dass nur RU dort geholfen haben kann. An der ukrainischen Front hat man sehr viel Erfahrung gesammelt mit Starlink.
Dass es möglich sei, Starlink so großflächig zu stören, hätte bislang allerdings wohl so ziemlich jeder Wissenschaftler verneint.

Die Kommunikation bricht vollends zusammen und damit ist der Aufstand gescheitert.
Die allermeisten Leute gehen wieder nach Hause, weil die Eintreiber fehlen, denn sie bekommen keine Anweisungen mehr.

DANACH erst beginnen die massiven Tötungen (Zahlen liegen irgendwo zwischen 500 und 36.000 Toten) und da kommt meine Frage:
Was hätte das Regime davon gehabt, nach dem faktischen Zusammenbrechen des Aufstandes mangels Kommunikation tausende von Menschen zu töten, wo sie bis dahin zurückhaltend und geduldig waren?

Ich hielt es für viel wahrscheinlicher, dass die Dirigenten dieser Farbrevolution bemerkten, dass sie gescheitert ist, und darum ein Protokoll aktivierten, das spezielle Agenten (oder eingeschleuste Terrorkräfte, wir reden hier immerhin vom CIA, dem Herrn des ISIS und den Israelis, da gibt es viele, die ganz Iran auslöschen würden, wenn sie könnten) dazu beauftragt wurden, unter der Zivilbevölkerung wahllose Massaker zu veranstalten.

Auf die Weise kann man den Mullahs wenigstens noch Dreck nachwerfen und muss nicht zugeben, dass es dem Iran eigentlich gelang, mit Isolation einen mächtigen Farbaufstand zu verhindern.

* Nochmal: Mir liegt nicht daran, jemanden schlecht oder gut aussehen zu lassen.
Aber mit dem Wissen um die Farbaufstände der letzten 35 Jahre, deren Abläufe, und etwas Logik und möglichst vorurteilsfreier Auswertung der Daten klingt diese Version deutlich sinnvoller?

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