Mit einem Schlag sind die Karten neu gemischt. Die alte Frontlinie ist wieder aufgebrochen. François Holland, Angela Merkel und Theresa May unterstützen das harte Vorgehen der USA in Syrien. Nach den Giftgasattacken sei dies die richtige Antwort auf Bashar al-Assad. Das Büro von Israels Premierminister Benjamin Netanjahu ließ verkünden, die US-Aktion sei eine »starke und klare Botschaft«. Der australische Premierminister Malcolm Turnbull erklärte, die US-Reaktionan auf den Giftgasangriff der syrischen Armee seien angemessen. Die USA würde eine wichtige Botschaft aussenden.
Russland und der Iran haben das Vorgehen der USA scharf verurteilt. Die international einzigen Unterstützer von Assad halten die Angriffe für ungerechtfertigt und für nicht legitimiert. Wladimir Putin ließ erklären, der US-Luftangriff sei eine Attacke auf die Souveränität Syriens. Die USA hätten unter Vorspielung falscher Tatsachen das Völkerrecht verletzt.
Interessant sind die Reaktionen der Presse-Welt. Es hat eine Art Wechsel stattgefunden. Während die westlichen Medien plötzlich Trumps Politik unterstützen, haben die russischen Medien angefangen, Trumps Außenpolitik heftig zu kritisieren (siehe Beispiele hier, hier, hier und hier).


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