Der deutsche Einzelhandel steht unter starkem Druck. Wie der "Stern" berichtete, meldeten in zwölf Monaten (August 2024 bis August 2025) 2.490 Händler Insolvenz.
Höchster Negativrekord seit 10 Jahren
Damit nähert sich die Branche dem Negativrekord von 2.520 Pleiten aus dem Jahr 2015/2016 nur noch um 30 Fälle. Obwohl der Anstieg im August 2025 mit 13 Prozent etwas geringer ausfiel als die 20 Prozent im Vorjahr, bleibt die Lage kritisch.
Einzelhänder leider unter der Online-Konkurrenz
Besonders kleine und mittelgroße Textilhändler sowie Filialisten sind betroffen. Der harte Wettbewerb mit Online-Riesen wie "Amazon" und "Temu" zwingt stationäre Händler, massiv in Digitalisierung und moderne Technologien wie KI-gestützte Produktempfehlungen oder autonome Lagerroboter zu investieren. Viele können diese Kosten jedoch nicht stemmen.
Der Experte Guillaume Dejean von Allianz Trade beschreibt die Situation als "David gegen Goliath", sieht aber durch die sich leicht aufhellende Konjunktur eine Chance, dass der absolute Rekord doch noch vermieden wird. Dennoch bleibt der Strukturwandel im Einzelhandel eine große Herausforderung.


Comments
Dieser Trend gilt wohl…
Dieser Trend gilt wohl weltweit und auch die beste Politik wird ihn nicht aufhalten können ...
Insolvenzen sind oft das Ergebnis falscher Politik!
Zum Ende des Jahres hat auch einer meiner Mieter (eine Ladenkette) Insolvenz angemeldet. Es ist eine Mischung aus Angst der Menschen vor noch mehr Steuern und Abgaben sowie die Verlockung, Waren im Geschäft anzusehen, auszutesten und dann im Internet für weniger Geld zu suchen.
Momentan muss der Bürger sein Geld für den Klimaschwindel, Massenmigration, einem viel zu großen Verwaltungsstaat und Krieg hergeben!
Bei dem Anblick der vielen…
Bei dem Anblick der vielen Kontinentfremden hat man zu einem Einkaufsbummel wie früher einfach keine Lust, zumal ich schon vor gut 30 Jahren im Zentrum von HH von Zigeunern in einer Boutique am hellichten Tag beklaut wurde. Das Leben ist nicht mehr schön. Weg mit der Vereinheitlichung!!!
Degeneration und Verfall
Wer möchte denn auch in deutschen Innenstädten shoppen gehen? Überall kranke und degenerierte Drogenabhängige, die nach Abfall riechen und betteln. Negeraffen die wie die letzten Hinterhofluden aussehen. Kopftuch-Kampf-Muslima, die mit ihren schreienden Kindern und Kinderwagen die Strassen versperren. Deutsch-Sozialistische Gammler, die ihrer Ideologie des Nichtstun frönen. Nein, danke da shoppe ich lieber online!
Vernünftige Zölle und…
Vernünftige Zölle und anständige Steuerpolitik sowie ein AUSLIEFERUNGSVERBOT für Paketsendungen könnten hier ganze Wirtschaftszweige und den Stadtverkehr retten.
Einfach zentrale ABHOLZENTREN für Pakete einrichten, wie es früher bei der Post war.
Es ist natürlich auch eine enger werdende Spirale. Dadurch das die Händler abbauen bekommt man natürlich auch nicht das was man benötigt. Und wenn ich in ein Geschäft gehe und DIE bestellen es für mich, sodaß ich in 2-3 Wochen noch einmal hinlatschen und es zum teuren Einzelhändlerpreis kaufen muß...
Da kann ich auch selber bestellen und habe es an der Tür.
Sterben der Einzelhandelsgeschäfte
Diese Entwicklung ist wirklich traurig. Bald hat man nur noch die Discounter und Großkonzerne mit ihren Lohnsklaven und Kinderarbeitern. Leider denken viele, sie wären die "Schlauen", weil sie die Sachen immer billiger und billiger hinterhergeschmissen bekommen. Über die Qualität und wer diese Dinge anfertigt, wird nicht nachgedacht. Gier schlägt Verstand. Haushoch.
Leider hat sich das Denken vieler Menschen verändert. Anstatt ein gutes Stück werden 10 billige Stücke gekauft und nach und nach nach Gebrauch weggeschmissen. Und viele müssen immer "das Neueste" haben, obwohl sie gar nicht die finanziellen Mittel dafür haben. Materielle Dinge sind Statussysmbole und viele sind der irrigen Annahme, sie stehen mit so ziemlich Jedem in Konkurrenz. Außerdem ist der Zugang zu Krediten, auch zu zwielichtigen Kreditgebern, sehr einfach.
In vielen Städten sind die Schaufensterscheiben mit Zeitung schon verklebt. Wenn erst einmal die Einzelhänder alle weg sind, bestimmen die Großkonzerne. Die Familienbetriebe und der Mittelstand müssen sich zusammentun, wenn sie nicht untergehen wollen. Die Bevölkerung sollte ihre regionalen Betriebe unterstützen.
Dabei war Deutschland einmal bekannt und berühmt für sein gutes Handwerk. Ich habe noch gelernt, qualitatitv hochwertige Dinge zu kaufen und diese auch zu reparieren.
Mal ehrlich: Wenn man ein Fachgeschäft betritt, fühlt man sich doch auch noch wirklich als Kunde.
Die ganzen Billigheimer in meiner Verwandschaft sind über die Jahre krank geworden: Krebs, Diabetis, Schlaganfall, Herzinfarkt. Das sind genau diejenigen gewesen, die die gute Aldi-Lidl-Ernährung gemacht haben und immer nur die billigsten Produkte mit hoher Schadstoffbelastung gekauft haben. Diejenigen, die ihren eigenen Garten haben und eher wenig Neues gekauft haben, sind im hohen Alter noch fit. Man sollte darüber echt einmal nachdenken.
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