Es war schon vom Ende der Maskenpflicht die Rede. Nun sollen in England auch alle weiteren Corona-Maßnahmen wegfallen. Das gilt dann für Versammlungen, Gastronomie, Familientreffen, Geschäfte und so weiter. Stichtag soll der 19. Juli sein.
Boris Johnson stellt die britische Regierung auf einen neuen Kurs ein. Das Motto liegt nun auf der Eigenverantwortung der Bürger. Jeder Bürger soll, kann und darf sich schützen, wie er es für richtig hält. Aber es soll keinen Regierungs- und Behördenzwang mehr geben.
Als Grund für diese Kehrtwende werden die hohen Zahlen der Geimpften und Genesenen genannt. Aktuell sind etwa 86 Prozent der Erwachsenen in Großbritannien mindestens einmal geimpft. Fast 64 Prozent haben bereits beide Impfungen. Mit ihrer wachsenden Anzahl wachse die Chance auf eine Art Herdenimmunität oder zumindest Eindämmung der Corona-Ausbreitung, so dass kein Anlass mehr bestehe, die Bevölkerung einzusperren. So lautet die Argumentation der britischen Regierung.


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