Wegen der Energiewende und des geplanten Atomausstiegs werden in der Nacht vom 31. Dezember 2021 zum 1. Januar 2022 werden gleich drei Kernkraftwerke abgestellt [siehe Bericht »n-tv«]. Abgeschaltet werden die Kernkraftwerke Brokdorf (Schleswig-Holstein), Grohnde (Niedersachsen) und Gundremmingen C (Bayern).
Und dann? Bis Ende 2022 soll in Deutschland die Kernkraft komplett ausgeschaltet werden. Das heißt: Wir leben dann ohne Kernkraft aus dem eigenem Land. Die Kernkraftwerke in den Nachbarländern arbeiten munter weiter und exportieren auch Strom nach Deutschland. Besonders für die Betreiber der französischen Atomkraftwerke ist Deutschland ein lukrativer Absatzmarkt.
Wenn Deutschland bis 2030 zusätzlich auf die Kohlekraftwerke verzichten will und die Engpässe beim Erdgas bestehen bleiben, hat Deutschland ein massives Energieproblem. Es droht schlicht der Blackout. Für ein Industrieland wie Deutschland wäre dies fatal. Zudem kommen die Vorgaben, dass immer mehr Fahrzeuge mit Strom betrieben werden sollen.
Kurioser Weise hat nun ausgerechnet die EU-Kommission erwogen, die Atomkraft als klimafreundliche Form der Energiegewinnung einzustufen. Man kann sich ein solches Durcheinander gar nicht ausdenken: Weder die EU, noch die Bundesregierung haben einen ausreichend überzeugenden Plan, wie die Energiesicherheit einerseits gewährleistet werden kann und andererseits die Millionen zusätzlichen E-Fahrzeuge versorgt werden sollen, wenn sowohl die Kohleenergie als auch die Kernkraft abgeschaltet werden.
Wegen Energiewende: Deutschland steuert auf Blackout zu
In der Silvesternacht werden drei Atomkraftwerke abgestellt
In der Nacht vom 31. Dezember 2021 zum 1. Januar 2022 werden gleich drei Kernkraftwerke abgestellt. Bis Ende 2022 soll Deutschland ohne Kernenergie sein.
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