[Siehe hierzu Video auf »YouTube« und Artikel mit Video bei der »Welt«]
Mit Boris Johnson kommt frischer Wind ins Unterhaus und in die Downing Street. Bei seiner Rede nach der offiziellen Amtsübergabe durch Königin Elisabeth II. stellte er klar, dass die britische Regierung unter seiner Amtszeit als Premierminister auf jeden Fall den demokratischen Beschluss durch das Referendum, bei dem die Mehrheit der Briten sich für einen Austritt aus der EU ausgesprochen hat, respektieren und umsetzen werde.
Boris Johnson erklärte, dass er den »Schwarzsehern« und »Skeptikern« zeigen werde, dass Großbritannien zu einem zügigen Brexit fähig ist. Ihm gehe es auch darum, das Vertrauen in die Demokratie und in das Parlament zu erneuern.
Am 31. Oktober soll Großbritannien die EU verlassen – »ohne wenn und aber«
Johnson machte klar und deutlich: Am 31. Oktober dieses Jahres werde Großbritannien die EU verlassen. Er ist sich sicher: Es wird einen neuen und besseren Deal mit Brüssel geben. Man werde die die Möglichkeiten des Brexit für Großbritannien maximieren. Mit der EU werde es dann neue Handelsbeziehungen geben.
Nach Brüssel gerichtet sagte er: »Unterschätzen Sie nicht dieses Land!« Der Brexit war die Entscheidung eines mündigen Wahlvolkes, das sich frei entschieden habe.
Es sei natürlich nicht völlig auszuschließen, dass mit Brüssel kein Deal mehr erreicht werden kann. Dann gibt es halt einen Brexit ohne Deal. Großbritannien werde auf jeden Fall gestärkt aus der Lage kommen. Großbritannien habe eine starke Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung und werde weiterhin eine erfolgreiche Nation bleiben. Das Vereinigte Königreich werde positiv in die Zukunft schauen und wieder globale Verantwortung übernehmen.


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