Stromausfälle, Bezinmangel, Zusammenbruch der Logistik: Immer mehr Landkreise, Städte und Gemeinden bereiten sich auf Notfälle vor.
So erreichte uns beispielsweise eine besorgte Stimme aus dem Kreis Pirna in Sachsen, Sächsische Schweiz. Dort wurde uns von der Kreistagssitzung berichtet. Dort hat der Landrat Klartext gesprochen.
Wenn die Regierung nicht umsteuere, werde die Region definitiv auf eine echte Energiekrise zulaufen. Das fange schon beim Treibstoff an: Durch das von den Grünen beschlossene Ölembargo gegen Russland kann es dazu kommen, dass die Raffinerien Schwedt und Leuna nicht mehr oder nicht ausreichend beliefert würden. Doch diese Raffinerien seien wichtig für Sprit-Herstellung für die neuen Bundesländer sowie Polen und Tschechien. Der Landkreis Sächsische Schweiz geht davon aus, dass mit Inkraftreten des Embargos zum Jahresende rund 40 Prozent der Autofahrer und Logistiker im Landkreis kein Benzin/Diesel mehr haben werden. Daher werden sie dazu aufgerufen, für den Winter Notvorräte an Treibstoff in Kanistern zu sichern.
Auch Lebensmittelreserven und Getränkereserven sollten zugelegt werden, weil ein Teil der Logistik zusammenbrechen könnte. Auch Wasservorräte für mindestens 10-15 Tage seien wichtig. Auch beim Strom sieht es düster aus. Auf Seiten des Landkreises werde überlegt, Priorisierungen einzuführen, weil die wichtigen Energieversorger der Region, wie beispielsweise Sachsen-Energie, nicht garantieren können, dass sie für jedes Unternehmen und für jeden Privathaushalt ausreichend Strom zur Verfügung stellen können.


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