Immer mehr CDU-Politiker scheinen sich für die schwarz-grüne Option auszusprechen. Erst kürzlich hatten die beiden Ministerpräsidenten von Nordhrein-Westfalen und Schleswig Holstein, Hendrik Wüst und Daniel Günther, die jeweils mit einer schwarz-grünen Koalition im Bundestag regieren, sich noch einmal deutlich für eine solche auch im Bund ausgesprochen und in diesem Zuge die ablehnende Haltung von Markus Söder kritisiert.
Könnte es vielleicht sogar noch vor der Bundestagswahl einen Koalitionswechsel geben, bei dem Annalena Baerbock, Lisa Paus, Steffi Lemke und Robert Habeck ihre Posten absichern und die andere Ministerposten sowie das Kanzerlamt CDU-Politikern überlassen?
Die meisten Landesverbände der CDU (12 von 15) haben sich wohl dafür ausgesprochen, eine Koalition der Union mit den Grünen nicht auszuschließen [siehe Bericht »n-tv«]. Vorberhalte scheint es wohl noch in Sachsen, Thüringen und Brandenburg zu geben, nicht aber im Westen.
Die CSU in Bayern ist klar gegen ein solches Bündnis. Doch wie das zum Tragen kommt, hängt davon ab, welche Rolle in Zukunft Markus Söder spielen wird.
Bei Friedrich Merz ist dagegen alles möglich. Er ist jedenfalls offen für ein eventuell schwarz-grünes Bündnis.


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