Immer mehr Unternehmen von Pleite bedroht

Ifo-Institut: 8,1 Prozent aller Firmen in Deutschland bangen um ihre Existenz

Schwache Nachfrage, hohe Kosten und Bürokratie belasten die deutsche Wirtschaft. Laut aktueller Ifo-Erhebung fürchten 8,1 Prozent der Unternehmen um ihren Fortbestand, im Einzelhandel sogar 17,4 Prozent.

Friedrich Merz


Deutsche Unternehmen kämpfen mit einer angespannten Lage. Wie das Ifo-Institut am 11. Mai 2026 auf Basis seiner April-Umfrage mitteilte, sehen sich 8,1 Prozent der befragten Firmen existenziell bedroht. Das entspricht etwa jeder zwölften Firma.

In der Gastronomie und im Einzelhandel ist es besonders schlimm

Besonders dramatisch ist die Situation im Einzelhandel: Dort geben 17,4 Prozent der Unternehmen an, um ihre Zukunft zu bangen – ein neuer Höchststand [siehe Bericht "n-tv"].

Hauptprobleme sind fehlende Aufträge und schwache Verbrauchernachfrage, steigende Betriebs- und Energiekosten sowie zunehmende Bürokratie. Viele Betriebe melden Liquiditätsengpässe, da Kunden sparen oder selbst insolvent gehen. Die Krise pflanzt sich entlang der Lieferketten fort, wie Ifo-Umfrageleiter Klaus Wohlrabe betonte.

Im Gastgewerbe fürchten fast 20 Prozent um die Existenz, in Werbung und Marktforschung 14,3 Prozent. Auch im Bauhauptgewerbe stieg der Anteil leicht auf 7,3 Prozent. Etwas Entlastung gibt es in der Industrie, wo der Wert auf 7,5 Prozent sank – dennoch bleibt der Druck durch hohe Energie- und Rohstoffkosten sowie internationale Wettbewerbsnachteile hoch. 

Wirtschaft rechnet mit anhaltend hohen Insolvenzzahlen

Die Zahlen passen zu den anhaltend hohen Insolvenzzahlen. Experten rechnen damit, dass diese in den kommenden Monaten auf hohem Niveau bleiben. Die wirtschaftliche Unsicherheit, verstärkt durch geopolitische Risiken, dämpft Hoffnungen auf eine rasche Erholung [siehe Bericht "t-online"].

Wirtschaftsforscher fordern nun gezielte Entlastungen bei Kosten und Bürokratie, um die Substanz der mittelständischen Wirtschaft zu sichern. Ohne spürbare Verbesserungen droht eine weitere Welle von Firmenschließungen mit entsprechenden Arbeitsplatzverlusten.

Sven von Storch

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Kommentare

Ekkehardt Fritz Beyer

11.05.2026 | 14:03

... „Wirtschaft rechnet mit anhaltend hohen Insolvenzzahlen“ ...

Ja mei: „BlackRock übernimmt Deutschland nicht im Sinne einer staatlichen Machtübernahme, besitzt aber als weltweit größter Vermögensverwalter erheblichen Einfluss auf die deutsche Wirtschaft. BlackRock ist an allen 40 DAX-Unternehmen beteiligt und hält Anteile im Wert von über 60 Milliarden Dollar. Diese Beteiligungen erfolgen oft passiv über ETFs.“ ...

https://www.google.com/search?q=deutschland+soll+von+black+rock+%C3%BCbernemmen+werdeen&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&oq=deutschland+soll+von+black+rock+%C3%BCbernemmen+werdeen&gs_lcrp=EgZjaHJvbWUyBggAE…

Beatrix von Storch: Einzige saubere demokratische Lösung: Neuwahlen – Aktuelle Umfragen zeichnen ein deutliches Bild der Stimmung im Land: 87 Prozent der Deutschen sind unzufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung aus Union und SPD. Gleichzeitig spricht sich eine relative Mehrheit von 26 Prozent dafür aus, dass die AfD die Führung des Landes übernimmt.

Else Schrammen

11.05.2026 | 14:36

Erst wollte er die AfD halbieren und hat es aber fast schon mit der CDU (ohne CSU) geschafft. Die Wirtschaft wurde "gedrittelt": Ein Drittel sitzt in anderen Ländern, ein Drittel in Deutschland atmet noch, das letzte Drittel ist hinüber. Fritze, hör' um Himmels willen mit deiner Teilerei auf, sonst wird's zappenduster.  Und lass die Finger von der SPD. Der geht's mit Lars und dem Bärbelchen schon schlecht genug. Wennste da auch noch mitmischt sind die 3 % nicht mehr fern! 

Ekkehardt Fritz Beyer

11.05.2026 | 15:55

... „Ohne spürbare Verbesserungen droht eine weitere Welle von Firmenschließungen mit entsprechenden Arbeitsplatzverlusten.“

Ja mei: ... „Merz sagt offen, dass die Deutschen ärmer werden – und dass er nichts dagegen tun will“!!! ... https://anti-spiegel.ru/2026/merz-sagt-offen-dass-die-deutschen-aermer-werden-und-dass-er-nichts-dagegen-tun-will/

Zum Wohl und Nutzen von wohl wem???

Kritik dagegen scheint das Fritze allerdings zu beleidigen! „Wie viel „Arschloch“ darfs denn sein?“ https://netzpolitik.org/2025/beleidigter-bundeskanzler-wie-viel-arschloch-darfs-denn-sein/

Alice jedoch scheint sich alles gefallen lassen zu müssen!!? https://rtde.team/inland/279704-schulische-kunstaktion-inszeniert-weidel-verhaftung/

Jetzt müßte ein fähiger Wirtschaftsminister her. Haben wir nicht da eine Super-Koryphäe, die sich mit windigen Masken-Deals so richtig auskennt??"

Und als Finanzminister Philipp Amthor - den schönsten Dorfjungen aus dem Bezirk Rostock -, der sich schon mit windigen Finanzgeschäften mit AI in New York dafür qualifiziert hatte; dabei allerdings Künstlerpech entwickelte und aufgekippt war!!!

Pino pack endlich ein!!!

"Schwache Nachfrage, hohe Kosten und Bürokratie"...und große Fresse!

Die Schuldigen sitzen im großen gläsernen Klo in Berlin und Brüssel. Und, seit der globalen Krise. Das gesamte globale Wirtschaftsklima ist seit dem Russland/Ukraine-Konflikt ausgehebelt. Zuletzt käme da noch die Zollpolitik Trumps hinzu. 

(Ausgenommen die Firmen, die aktiv Anti-AfD und pro Migration unterstützen, die erhalten vom Staat Fördermittel)

Wolfgang Lammert

11.05.2026 | 18:59

Für MERZ alles egal. Hauptsache 1 Billionen in der Rüstungsindustrie "verbrennen".... und die deutschen Medien finden MERZ "cool".....

Solche Sorgen kennen weder Herr Merz, noch seine Auftraggeber,
und Tegernsee-Amigos, weder die Bonzen des Altparteien-Kartells,
noch die Dieb-"State"-Schranzen, weder die medialen Steigbügelhalter,
noch die Propaganda-Schleudern des GEZ-Schundfunks, oder?

Ich kann die Sorgen der Firmen verstehen und halte sie nicht für unbegründet. Nachdem Frau Merkel 2015 lautstark deklamiert hat "Wir schaffen das" und massenhaft Ausländer ins Land geholt hat, sind bis 2025 etwa 196.500 Firmen in Deutschland insolvent gegangen. Wahrscheinlich sogar mehr als 200.000, da die Insolvenzantragspflicht 2021 wegen Corona ausgesetzt wurde. Das sind nur die offiziellen Zahlen.

Dafür bekommen haben wir Barber Shops, Nagelstudios, Kosmetikerinnen und Filialen von Discounter Ketten mit schlechter Qualität und Massenentlassungen. 

Die meisten Firmen haben ihr Personal auf ein Minimum reduziert und eher die gebildeten Mitarbeiter entlassen und dafür die Hilfskräfte behalten, die sie jederzeit entlassen können bei Bedarf, teilweise über die Hälfte Zeitarbeitskräfte, haben direkt Zweigstellen im Ausland eröffnet oder arbeiten mit irgendwelchen Subunternehmern, die man nicht erreichen kann und haben Wege gefunden, auch noch den Mindestlohn zu umgehen.

Herr Merz fliegt fleissig mit Vertretern von Firmen und Banken nach China und in andere Billiglohnländer, damit deutsche Firmen sich dort ansiedeln können. Allein in Indien lassen bereits über 2000 deutsche Firmen ihre IT machen.

Meiner Ansicht nach gehört Herr Merz abgesetzt. Er schadet und schädigt Deutschland damit. Der Aufbau einer gesunden deutschen Wirtschaft sollte vorrangiges Ziel sein und nicht noch mehr Geld für einzelne Lobbyisten und Großkonzerne durch Fabriken im Ausland.

Billionenpincchio ,nun auch nach Habeck als Insolvenzkanzler -bekannt reiht sich nahtlos in die Liste der preisverdächtigen Bundesverdienstkreuzler ein ,welcj mit ehrlosem Titel noch geld für antideutsche Politik bekommen werden .

Wie gut ,dass schon Jesus sagte ,dass man mit Geld keine Elle seines Lebensverlängern kann! Es ist eben nicht alles käuflich !

Der handelt klar erkennbar im Auftrag. Ich frage mich, wieviel Geld er dafür erhält und ob dies ein späteres Leben in Isolation wert ist. ?

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