Das System-Merkel hat dazu geführt, dass unzählige fähige Köpfe und Politiker aus dem Weg gedrängt wurden. Die Personaldecke der Union ist hauchdünn. Nur Merkel-Höflinge konnten sich halten.
Der Mainzer Geschichtsprofessor Andreas Rödder, der zugleich CDU-Mitglied ist, meint in einem Gastbeitrag für die Bild-Zeitung, dass die Union wieder neu »laufen lernen [muss] - und zwar ohne Merkel«.
An anderer Stelle erklärte er, dass die Merkel-Politik mit ihrem Linksruck die liberal-konservativen Wähler vergraule. Damit ließe sich das Aufkommen der AfD und das Erstarken der Freien Wähler erklären.
So wie Rödder denken viele. Zahlreiche Parteimitglieder sind der Merkel überdrüssig. Merkel hat sich wie einst Kohl selbst überlebt. Irgendwann kommt die Zeit für einen Wechsel.
Problem für die CDU: Niemand scheint in der Lage zu sein, die dann entstehende Lücke zu füllen. Für Laschet scheint die Aufgabe eine Nummer zu groß zu sein.


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