Worum war es eigentlich gegangen? Julian Assange hatte angekündigt, noch viele Netzquellen und E-Mails parat zu haben, die Clintons Verbindungen aufdecken würden. Prompt wurde sein Internet in der Botschaft von Ecuador in London lahmgelegt.
Doch die Informationen, die Wikileaks bereits veröffentlichte, belegen, worum es ging. Hillary Clinton hat Kontakte zu den Mainstram-Medien wie kaum ein zweiter ranghoher US-Politiker: CNN, NBC, CBS, NYT, MSNBC. Ihre Mitarbeiter würden sich mit den wichtigsten Medien abstimmen. Das ist eigentlich keine Wahlkampfberichterstattung, sondern Wahlkampf selbst.
Natürlich haben die wichtigsten US-Medien über diese Kontakte geschwiegen. Doch inzwischen ist offiziell zugegeben worden, dass das Internet von Wikileaks und Julian Assange wegen der "Clinton-Leaks" gesperrt wurde.
Angesichts dieser Entwicklungen ist es kein Wunder, dass Donald Trump von manipulierten Medien-Berichten spricht. Wieder einmal haben sich angebliche Verschwörungstheorien als wahr herausgestellt.


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