Seit an Seit mit Kommunisten: CDU-Mann Wüst dankte linken Protestlern

Hendrik Wüst (CDU) beschimpft AfD als Antidemokraten

Hendrik Wüst, der CDU-Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, hat sich auf der Anti-AfD-Demo der Rhetorik der Linksgrünen und Linksradikalen angepasst.

Während des Parteitages der AfD in Essen haben rund 50.000 Linke demonstriert. Sie posierten mit üblichen Slogans. Für viele wurden extra Busse organisiert, damit sie aus ganz Deutschland anreisen konnten.

Unter den Linken, Linksextremen und Linksradikalen waren auch CDU-ler. So war bei der Anti-Afd-Demo auch der CDU-Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst. Er dankte den Demonstranten für ihren Einsatz.

Und zur Presse sagte Wüst:

»Die vielen Tausenden Demonstranten in Essen zeigen: In Nordrhein-Westfalen ist kein Platz für Hetze, Hass und Rechtsextremismus [...] Es ist ein starkes Zeichen der Zivilgesellschaft für unsere Demokratie, dass so viele Menschen gegen Antidemokraten auf die Straße gehen.«

So, so: Die AfD-ler, die sich für mehr direkte Demokratie und Volksabstimmungen einsetzen, sollen nach Wüst also »Antidemokraten« sein.

Aber seine CDU, die unter Merkel ohne jede Abstimmung mit den Bürgern wichtige Entscheidungen durchgedrückt hat, soll demokratisches Vorbild sein?

Konnte die Bürger über die Euro-Rettungsschirme abstimmen? Nein, die Merkel-CDU hat es durchgedrückt. Konnten die Bürger über die Massenmigration abstimmen? Nein, die Merkel-CDU hat es durchgedrückt. Konnten die Bürger über den Atomausstieg abstimmen? Nein, die Merkel-CDU hat hier die entscheidenden Weichen gestellt.

Was Wüst mit seinen Worten gegen die AfD betreibt, ist leeres Wahlkampfgeplauder ohne Sinn.

Sven von Storch

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