Die Zeit und Heiko Maas, eine fantastische Paarung von Europresse und EU-Politik. Justizminister Heiko Maas durfte in der Zeit seine Einstellung zur EU verbreiten. Anlass ist das 60jährige Jubiläum der Römischen Verträge.
Dabei lässt Maas wieder die alte Leier erklingen. Es dürfe nie wieder Frankreich, Niederlande oder Deutschland "first" heißen. Le Pen, Wilders und AfD würden gegen Europa wettern.
Das stimmt natürlich nicht, denn sie wettern nicht gegen Europa, sondern gegen die EU, und das ist etwas anderes. Aber Heiko Maas liebt es, EU und Europa gleichzusetzen.
Er freut sich, dass neue Kampagnen die jungen Menschen wieder für die EU begeistern lassen. Die anderen Demonstranten seien nur vom "dagegen" getrieben. Komisch nur, dass die Brexit-Befürworter "für" einen Austritt waren. Doch für Maas sind sie "gegen" Europa. Ist das nicht seltsam, Herr Maas, dass jedes "dagegen" auch ein "dafür" einschließt? Zum Beispiel "für" die Heimat, "für" die Tradition, "für" die Familienwerte - aber "gegen" EU.
Maas spricht vom Hass auf die EU. Aber er spricht nicht vom Hass auf Deutschland. Warum soll die EU etwas liebenswertes sein, Deutschland, Frankreich und Holland aber nicht? Was ist an einem Suprastaat liebenswerter als an einem Heimatland? Wenn die EU für ein Miteinander steht, statt für ein Gegeneinander - sehen das dann die Chinesen und Russen auch so?
EU-Ideologie ist auch nur eine Ideologie - und zwar keine der Basis, sondern eine, die von einer Elite der Bevölkerung aufgezwungen wurde.


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