Nach verschiedenen Presseberichten [siehe »Neue Osnabrücker Zeitung«, »DW«, »Welt«] sind die Hartz-IV-Ansprüche von Ausländern von 2007 (knapp 6,6 Milliarden Euro) bis 2018 auf 12,9 Milliarden Euro gestiegen. Das ist nahezu eine Verdoppelung. Dies ergibt sich aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine AfD-Anfrage.
Der Anstieg der Ausgaben liegt unter anderem auch daran, dass die Zahl der ausländischen Hartz-IV-Empfänger deutlich gestiegen ist. Nach einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit gehörten zu den »Regelleistungsberechtigten« im August 2019 rund zwei Millionen Ausländer. Im August 2007 waren es noch rund 1,3 Millionen Ausländer.
Dazu gehören einerseits mehr EU-Ausländer, aber andererseits auch mehr Ausländer aus den größten Asylherkunftsländern. Asylberechtigte haben in der Regel auch Zugang zu Hartz-IV.


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