Beatrix von Storch: Diese Rede muss man anhören!

Harald Martenstein liest linksgrünen AfD-Verbots-Befürwortern die Leviten

Plädoyer gegen AfD-Verbot: In seiner brillianten Rede vor einem linksgrünen Publikum in Hamburg hielt Martenstein den Sofa-Sozialisten und AfD-Verbots-Befürwortern den Spiegel vor und erklärt, warum die AfD-Verbotsforderung ein totalitärer Gedanke ist: "Wer alle Rechten Nazis nennt, nur weil sie keine Linken sind, ist wirklich ein historischer Analphabet".

Harald Martenstein


Siehe Rede von Martenstein und Kommentar von Beatrix von Storch auf X HIER

Screenshot X@Beatrix_vStorch 17-02-2026

Der Journalist, Autor und Kolumnist der "BILD"-Zeitung und ehemals der "Zeit" und des "Tagesspiegels", Harald Martenstein, hat auf der linksgrünen Veranstaltung "Prozess gegen Deutschland" den Hamburger Sofa-Sozialisten die Leviten gelesen.

Linksgrüne Veranstaltung in Hamburg hatte das AfD-Verbot zum Thema

Die ideologisch eindeutig links zu verortende Veranstaltung im Hamburger Thalia Theater, die das Verbot der AfD zum Thema hatte, dauerte ganze drei Tage. Es kamen hauptsächlich Befürworter des Verbots zu Wort, aber auch einige Gegner.

Die beste Rede hielt Harald Martenstein. Vor Ort im Theater lauschte das Publikum leise seinen Worten, zumeist ablehnend, weil es größtenteils aus Anhängern des linken Milieus bestand.

Doch im Internet wurde seine Rede auf unzähligen Kanälen auf YouTube, X/Twitter, Facebook usw. viele Millionen Mal geteilt und gesehen. Und sie findet millionenfach große Zustimmung!

Beatrix von Storch schrieb auf X:

"Diese kurze Rede ANHÖREN! Fast eine Million haben hier gerade die Verlogenheit von Luxus-Diesel-Limousinen-REICHineck gesehen. Aber diese Rede hat 84 Millionen Reichweite verdient. MUSS jeder hören. Brandrede von Harald Martenstein gegen ein AfD-Verbot. Lasst sie durch Deutschland fliegen. Bis JEDER sie gehört hat. BITTE TEILEN."

Wer eine Partei verbieten will, handelt undemokratisch

Harald Martenstein argumentiert glasklar: Wer eine Partei verbieten will, um die Demokratei zu retten, der rettet nicht die Demokratie, sondern schafft sie ab. Wer eine Partei verbieten wolle, die im Westen von rund 20 Prozent und im Osten von rund 30 bis 40 Prozent der Bürger gewählt wird, handelt totalitär und undemokratisch, erklärte er sinngemäß.

Martenstein wirft den linksgrünen Ideologen vor, die politische Konkurrenz beseitigen zu wollen

Die linken Parteien, Politiker und Aktivisten, welche die AfD verbieten wollen, würden nur vorgeben, die Demokratie retten zu wollen. Im Grunde gehe es aber darum, politische Konkurrenz und Andersdenkende zum Schweigen zu bringen.

Marteinstein erinnerte an die Millionen Opfer des Sozialismus in China und in der Sowjetunion, wo Oppositionelle verfolgt wurden. 

"Rechts" ist koservativ und demokratisch, nicht "Nazi"

Er wirft den linksgrünen Ideologen vor, "Rechts" und "Rechtsradikal" in einen Topf zu werfen. Das zeige sich schon im Slogan "Kampf gegen Rechts". Doch im "rechten" Lager würden auch ehemalige Unionspolitiker stehen, wie Konrad Adenauer und oder Franz-Josef Strauß. Überhaupt gibt es in jeder Demokratie ein "rechtes" und ein "linkes" Lager. 

Martenstein sagt: "Wer alle Rechten Nazis nennt, nur weil sie keine Linken sind, ist wirklich ein historischer Analphabet".

Wenn man eine Seite abschafft, habe man keine Demokratie mehr. Martenstein fasst zusammen was "rechts" ist: Man liebt die Familie, vertritt konservative Werte und hasst nicht sein Heimatland. Das sei legitim und nicht "rechtsradikal".

Sven von Storch

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Kommentare

Blickpunkt:

Martensteins Warnung: Wenn das Verbot der AfD zum Verbot der öffentlichen Meinung wird

https://www.youtube.com/watch?v=4_NIECAzxHk

Herbert Wehner - Rede im Deutschen Bundestag am 30. Juni 1960 (Ausschnitt)

https://www.youtube.com/watch?v=W9nEgKRgdWA

Herbert Wehner definiert in seiner Rede vom 30. Juni 1960 die außenpolitische Strategie der SPD neu. Dabei mahnt er, den innenpolitischen Gegner nicht als Feind anzusehen. Das zerstöre die Demokratie.

 

Ekkehardt Fritz Beyer

17.02.2026 | 11:22

... „Wer eine Partei verbieten will, handelt undemokratisch“ ...

Nun: „Manche Landes- und Bundespolitiker*innen befürworten die Einleitung eines AfD-Verbotsverfahrens bei dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG). Eigentlich. Jedoch stellen sie als ihre durchgreifenden Bedenken eine Frage in den politischen Diskussionsraum: „Was, wenn es schief geht?“ https://www.rav.de/publikationen/mitteilungen/mitteilung/was-wenn-ein-afd-verbotsverfahren-schiefgeht-unnoetige-aengste-als-verbuendete-der-afd-1225

Ja mei: „Hier sind die zentralen Gründe, warum ein Verbot als aussichtslos oder problematisch gilt: https://www.google.com/search?q=warum+ein+afd+verbot+aussichtslos+ist&sca_esv=8b337c4555c3eeec&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&ei=hz2UabnWDpb-i-gP-d7KiAU&ved=0ahUKEwj5teO-o-CSAxUW_wIHHXmvElEQ4dUDCBM&uact=…

Martensteins Rede enthält eigentlich nichts als Wahrheiten, die JEDERMANN - auch den Links/Grünen - bewußt sein dürften.

Aber es geht den Links/Grünen (und weitgehend auch den Schwarz/Roten) eben nicht um Wahrheit oder Demokratie, und erst recht nicht um das Wohl des Landes, sondern um ihre Pfründen und um die Gunst ihrer deutschfeindlichen Strippenzieher. 

Und dank jahrelanger medialer Gehirnwäsche würden solche Landesverräter immer noch mehrheitlich gewählt. Man könnte ...

Die Gefahr für woke linke (entkriminalisierte) Crack- und Heroin Junkies in unseren Großstädten geht ganz eindeutig von der AfD aus:

https://hanfverband.de/die-linke-btw-2025

Programm

"Die Linke präsentiert mit Abstand die besten drogenpolitischen Inhalte aller Parteien in ihrem Programm! Die Positionen sind durchdacht, in sich schlüssig und konsequent. Es finden sich neben dem klaren Bekenntnis zur vollständigen Legalisierung von Cannabis auch Forderungen wieder, die in keinem anderen Wahlprogramm zu finden sind. Dazu gehören z.B. die vollständige Entkriminalisierung aller Drogenkonsumenten..."

https://www.youtube.com/watch?v=g-pMdUhblok

Zombieland

Links - Rechts ist lediglich eine Verortung im sozialistischem Lager

NAZI sind N-Sozialisten, die sich im sozialistischem Lager, bis hin zu den Kommunisten, nicht die Wurst auf der Stulle gönnten und gönnen.

AfD und der Nazi-Vergleich? Wie hirnrissig. Soll mich doch mal einer aufklären, warum die AfD Sozialisten sein sollten. Die AfD ist konservativ und setzt sich für alte Werte ein und das ist gut so!

Die Wahlen stehen an und die sozialistische Inquisition verbreitet Fake, Hetzkampagnen und versinkt selbst im Sumpf ihrer Inkompetenz.

Else Schrammen

17.02.2026 | 16:20

Danke! Eine blendende Rede von Herrn Martenstein und mutig von ihm, diese einem - ich wette meinen letzten Pfennig drauf - überwiegend linksgrünen Publikum (die Bravo-Rufe am Schluss der Rede zeugen davon!) zu bieten. Auch mit dem linken Analphabetentum liegt er nicht falsch; nur würde ich das nicht auf das historische Wissen beschränken. Herrn Martensteins Schlusssatz hat Winston Churchill schon vorweggenommen: „Wenn es morgens um sechs Uhr an meiner Tür läutet und ich kann sicher sein, dass es der Milchmann ist, dann weiß ich, dass ich in einer Demokratie lebe“. Ob die vernagelte linke Blase Herrn Martensteins Anliegen überhaupt verstanden hat? Ich wage es zu bezweifeln!

hahah wieder gestörte gesicherte politidioten ... do guck na, alice er wird zu den ersten wohl gehören der schlagkräftige argumente braucht....

Verfassungsschutz in Niedersachsen stuft AfD zu Beobachtungsobjekt hoch..Der Verfassungsschutz in Niedersachsen hat die dortige AfD zum „Beobachtungsobjekt von erheblicher Bedeutung“ hochgestuft. Dies erklärte Landesinnenministerin Daniela Behrens (SPD) am Dienstag in Hannover.

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