Es waren vor allem die Streiter der UKIP-Partei um Nigel Farage, die den Weg zum Brexit ebneten. 2016 kam die entscheidende Weichenstellung mit dem Referendum, in dem mehrheitlich die britischen Bürger für den Brexit stimmten.
Lange Zeit lähmte das Brexit-Thema die britische Politik, weil weder das Parlament (Unterhaus) noch die Regierung einen geeigneten Plan aufstellen konnte. Dies führte schließlich zum Rücktritt von Theresa May und zur Wahl von Boris Johnson zum Premierminister.
Lange war um den Termin gerungen worden, Eigentlich hätte der Brexit schon im Herbst vollzogen sein sollen. Dann setzte Johnson den 31. Januar 2020 als letzten Tag durch.
Also: Ein Grund zum Feiern! Nigel Farage hatte sich schon mit einer flammenden Rede vom EU-Parlament verabschiedet. Jetzt wird sich ganz Großbritannien von der EU und ihren Bürokraten in Brüssel verabschieden.
Das ist ein Signal an ganz Europa: Es ist möglich, die EU wieder zu verlassen. Die EU ist kein Schicksal, dass man für immer hinnehmen muss. Großbritannien hat ein Beispiel gegeben, wie sich fehlerhafte Entscheidungen der Vergangenheit wieder korrigieren lassen.
Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass dies der EU-Kommission ein Lehre sein wird.


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