Trotzdem heuchelt die Außenministerin Baerbock ein freundschaftliches Verhältnis vor

Hans-Georg Maaßen_ Polen forderte die Zerstörung der Nord-Stream-Pipelines

Obwohl Polen 1,3 Billionen Euro an Reparationen und die Zerstörung der Nord-Stream-Pipelines gefordert hat, heuchelt Annalena Baerbock ein freundschaftliches Verhältnis beider Regierungen vor, prangert Hans-Georg Maaßen an.

Die Außenministerin Annalena Baerbock sprach am 3. Oktober in Warschau von einer »Herzensfreundschaft« zwischen Deutschen und Polen. Die Außenministerin dankte den Polen für die deutsche Wiedervereinigung.

Der ehemalige Präsident des Verfassungsschützes, Hans-Georg Maaßen, findet diese Aussagen empörend [siehe seinen Beitrag in der »Schweizer WeltWoche«]. Denn es waren die Ungarn, die 1989 den Anstoß zur Grenzöffnung gemacht hatten, nicht die Polen, doch gegenüber Ungarn verhält sich die Außenministerin bockig.

Die Ungarn »waren es, die sich dem Wunsch der SED-Führung widersetzten und die den Deutschen aus der DDR die Ausreise in den Westen ermöglichten. Die Ungarn waren es, die für uns 2015 die Grenzen geschlossen hatten, weil die damalige Bundeskanzlerin nicht willens war, die Massenmigration nach Europa zu stoppen. Die Ungarn sind es, die bis heute trotz aller Diffamierungen durch deutsche Spitzenpolitiker treu zu Deutschland stehen«, erklärt Maaßen.

Aus Polen kommen dagegen deutschenfeindliche Parolen, Aufforderungen, die Nord-Stream-Pipelines zu sprengen und 1,3 Billionen Euro an Reparationen zu fordern.

Sven von Storch

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